Fazit nach zwei Wochen mit dem Kindle Reader

So, mittlerweile habe ich meinen Kindle Reader nun schon zweieinhalb Wochen, und ganze zwei Bücher habe ich in der Zeit gelesen.
Zwei Bücher in nichtmal drei Wochen. Das ich mich so beim lesen beeilt habe, hatte ich schon ewig nicht mehr. Ich dachte ja echt, ich hätte die Lust zu lesen längst verloren. Aber mit dem Kindle ist die Leselust wiedergekommen, und ich hoffe das vergeht auch nicht wieder wenn das “Neue” des Readers verflogen ist.

Kaum hatte ich das letzte Buch beendet, “eine Billion Dollar” von Andreas Eschbach (was wirklich spannend war, wenn mich das Ende auch ein wenig enttäuscht hat), habe ich mir gleich das nächste Buch heruntergeladen. Dieses mal ein Stephen King Roman, auf den ich schon lange ein Auge geworfen habe.

Nach nun zwei Büchern kann ich sagen, das Lesegefühl auf dem Kindle ist zu Anfang schon ein wenig gewöhnungsbedürftig. Aber man findet da ganz schnell rein. Ich kann noch mal wiederholen, wie beeindruckt ich von der kalren Schrift auf dem Display bin. Die Augen ermüden auch nicht beim längeren lesen, so wie man es von Geräten mit LCD Display gewohnt ist.   
Man will das Gerät nicht wieder hinlegen. Immer weiter und weiter lesen.  

Nach wie vor bin ich mehr als zufrieden mit dem Kindle Reader. Um den zu schützen, habe ich mir auch gleich eine Hülle besorgt. Schließlich will ich ja noch eine Weile was von meinem Reader haben. Leider sind die Hüllen für den Reader alle recht teuer. Zumindest finde ich die 34 Euro die ich für meine Hülle bezahlt habe doch etwas überzogen. Aber dafür sieht das aus wie ein richtiges Buch, so mit auf und zuklappen. Und der Reader passt hinein wie eingegossen.

Ich habe es mir jetzt zur Gewohnheit gemacht vor dem einschlafen noch ein oder zwei Kapitel im aktuellen Buch zu lesen.
Ob der Akku wirklich die zwei Monate hält, wie man vom Kindle Touch behauptet, wird sich noch zeigen. Aber ich bin ganz zuversichtlich. Es ist natürlich ärgerlich das dem Kindle nur ein Datenkabel zum PC beiliegt, über das man das Gerät dann aufladen kann. Aber anstatt bei Amazon ein Netzadapter für den Kindle zu kaufen, habe ich auf den Netzadapter für mein Smartphone zurückgegriffen und da das Datenkabel zum laden angeschlossen. Das geht genauso gut.

Schön wäre es, wenn man seine schon gekauften echten Bücher, die viel Platz im Bücherregal wegnehmen, sich vergünstigt noch mal für den Reader besorgen könnte.
Das wäre mal was, denn dann könnte ich wieder mehr Platz in meinem Regal für andere Dinge schaffen.

Aber man kann ja nicht alles haben. Vielleicht wird das ja mal eines Tages was.  

Wer sich mit dem Gedanken anfreunden kann auf ein richtiges Buch zu verzichten, der wird den Kauf nicht bereuen. Klar, Bibliophile Menschen können mit so einem ereader nichts anfangen, was ich auch verstehen kann. Ich selber hatte ja anfangs auch meine Bedenken. Aber für mich haben letzten Endes die Vorteile überwogen. Man schleppt nicht ein oder mehrere Bücher mit sich rum, und hat stattdessen nur ein schmales leichtes Lesegerät in der Tasche. Die Beschaffung von Lesenachschub geht über den Amazton Shop rasend schnell von statten. So habe ich am Sonntag Abend ein Buch gekauft, und das nach nicht mal einer Minute nach dem Kauf angefangen zu lesen.

Tja, den Kindle gebe ich nicht mehr her. Ich habe die Lust am lesen wiedergefunden (vorerst), und kann es kaum erwarten das nächste Buch zu beenden, um mich danach mit neuen Büchern einzudecken. 

21 Kommentare Schreibe einen Kommentar

    • Ich habe mir “Die Arena” gekauft. Wenn ich mich nicht irre hast Du sogar schon mal auf Deinem Blog über das Buch berichtet.
      Jetzt wo meine Leselust wiedergekommen ist, habe ich mir das Buch endlich besorgt.

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  1. Hast mich auf alle Fälle jetzt überzeugt, ich lese nur noch “Ich bin kein Serienmörder” und “Der Wind bringt den Tod” hier in Buchform zu ende und dann wird das Teil bestellt ;-)

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  2. Richtig, ich hatte darüber berichtet. Bin auf deine Meinung gespannt, wenn du den Wälzer zu Ende gelesen hast!

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  3. @Spanksen, ja ich mußte auch noch zwei Bücher fertig lesen, bis ich den Entschluss mir den Kindle zu kaufen in die tat umgesetzt habe. Täte mich ja mal interessieren wie Dir das Gerät gefällt.
    @Herr MiM, Bücher auf dem Tablet zu lesen kam für mich nie in Frage. Zum einen zieht das enorm an Akku, wenn man das Display über Stunden angeschaltet hat, und anstrengend für die Augen ist es auch, da man angestrengt ja in etwas beleuchtetes reinguckt. Das lesen mit dem Kindle ist sowas von angenehm, wirklich wie in einem richtigen Buch. Und es spiegelt auch nichts, wenn die Lichtquelle (Sonne) auf das Display strahlt.
    @Vic, mal sehen wie lange ich für das Buch brauche. Noch habe ich nicht angefangen.
    Ich werde versuchen daran zu denken dann darüber zu berichten, wenn ich fertig bin. :yes:

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  4. irgendwie kann ich mich nicht mit dem gedanken anfreunden, beim lesen auf das papier zwischen meinen fingern und das geräusch beim umblättern zu verzichten, obwohl du nicht der erste bist, der vom kindle schwärmt. aber da ich fast nur zu hause lese und deshalb nicht ständig ein buch spazieren tragen muss, ist das für mich sehr ok ;-)

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  5. Da wir uns schon beim Bücherkauf sehr einschränken, da alle Wände mit Bücherregalen voll und dieselben ebenfalls alle voll sind, würde ich sehr sehr gerne auf diese Reader zurückgreifen – wenn es die Art Bücher, die uns interessieren, überhaupt schon für Reader gibt. Aaber: ich lese nun mal “mit dem Bleistift”, d.h. ich streiche an, unterstreiche, schreibe Randbemerkungen. Kann man das auf einem Reader?? Solange das nicht geht, brauche ich keinen.

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  6. @Emily, als die ersten Reader auf dem Markt kamen, habe ich genauso gedacht. Ich konnte mir schwer vorstellen wie das geht, das “Erlebnis lesen” ohne ein richtiges Buch in den Händen zu halten mit umblättern und so. Aber ich muß gestehen, das umblättern und / oder das Buch fühlen wenn ich es in den Händen halte fehlt mir absolut nicht. Ich finde es so jetzt sogar viel angenehmer. Ich glaube es ist einfach nur eine Kopfsache.
    @Eule, ich habe jetzt gerade mal mit meinem Reader herumgespielt, und ja man kann Wörter markieren, und diesen sogar eine Notiz hinzufügen. Man kann sogar die markierten Wörter in der Wikipedia nachschlagen lassen. Sehr nützliche Funktion.
    Bei richtigen Büchern, also die mit Papier, habe ich mich nie getraut da je mal was mit einem Stift was zu markieren oder gar rein zuschreiben. Da waren und sind Bücher für mich doch etwas zu heilig, als das ich sie so “kaputt” mache.

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  7. Ach Andi, vielen Dank für diesen überaus nützlichen Bericht. Seit Monaten schon wollte ich mir einen eReader zulegen, habe es aber immer wieder verschoben, da ich mich nicht für ein Gerät entscheiden konnte. Der Kindle Touch war ganz oben auf meiner Liste.
    Vor kurzem bin ich zwar umgeschwenkt zum Bokeen Odyssey, aber auch da konnte ich mich noch nicht wirklich durchringen.
    Dein Bericht hat mich nochmal bestärkt, dass ich jetzt wirklich unbedingt und endlich so ein Teil haben will =o)

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    • Also vom Bokeen habe ich noch nie was gehört.
      Mit einer der Gründe für den Kindle war ja die einfache und zahlreiche Buchversorgung über den Amazon Store. Das einzige was wirklich ärgert, ist der preis für eBooks. Man sollte meinen das die günstiger sein müßten als gedruckte Werke. Aber dem ist leider nicht so, doch das ist bei allen Shops der Fall… das haben wir der Buchpreisbindung zu verdanken.

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  8. Ja, also ich war ja wie gesagt auch Feuer und Flamme für den Kindle, nur halt dass es kein offenes Gerät ist, man also auf Amazon angewiesen ist, fand ich nicht so toll, war für mich aber kein Grund von dem Gerät abzurücken.
    Der Bookeen ist ein offenes System, das heißt man kann von beliebigen Shops eBooks laden.
    Auf den Bookeen Odyssey von Thalia bin ich auch eher zufällig gestossen, da ich noch nie einen eBook Reader in der Hand hatte, habe ich mich mal bei Thalia umgeschaut. Und die haben halt gerade vom OYO (der wirklich mies gewesen sein sollte) auf den Bookeen umgeschwenkt.
    Ein anderer Kunde, der sich gerade hat beraten lassen sagte, dass er den Kindle hat, aber halt zum Bookeen wechseln wolle.
    Da habe ich mich in das Gespräch eingeklinkt und konnte so von Verkäufer und Nutzer erfahren, wo welches Gerät seine Stärken und Schwächen hat und was mir davon wichtig oder nicht so wichtig war.

    Blöd am Bookeen finde ich, dass das Wörterbuch zur Zeit noch nur auf französisch verfügbar ist (weil französischer Hersteller). So schwer kann es doch nicht sein, zumindest Englisch und Deutsch da mit rein zu bringen =o/

    Über die Preise für eBooks habe ich auch schon viel nachgedacht. “Eigentlich” müsste die elektronische Version günstiger sein, weil Druck- und Produktionskosten entfallen, ebenso wie das Porto und die Umweltfreundlichkeit natürlich auch eher gegeben. Aber wären eBooks wirklich grundsätzlich günstiger, würden wohl deutlich weniger Papierbücher gekauft werden. Vielleicht so viel weniger, dass einige Buchläden wirtschaftliche Probleme bekommen würden.
    Ausserdem wollen die Autoren und Verlage ja auch noch verdienen. Der Autor hatte die Arbeit ja so oder so.
    Ich bin da noch nicht zu einem entgültigen Schluss gekommen, ob das nun gut oder nicht so gut wäre, wenn eBooks günstiger wären. Ich kann Händler/Autoren und Verbraucher gleichermaßen verstehen.

    Am Beispiel von Stephen Kings Arena z. B. wünschte ich schon lange, einen eReader zu haben, denn das Buch lese ich tatsächlich deswegen nicht (obwohl ich es besitze), weil es mir zu dick und zu schwer ist. Es unterwegs mitnehmen ist eh nicht drin, bei diesem dicken Klotz, aber auch abends im Bett ist es nicht gerade handlich. Allein für sowas hätte sich ein eReader schon gelohnt =o)

    Jedenfalls fieber ich schon meinem ersten eReader entgegen, aber diesen Monat wird das nix mehr =o/

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    • Wenn Du dann endlich einen Reader hast, berichtest Du auch davon?
      Das Buch “Die Arena” lese ich ja gerade auf meinem Kindle. Und es ist wirklich entspannend im Bett nicht so einen dicken Schmöker halten zu müssen. Da erlahmen die Arme nicht so schnell! :)

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  9. Ja, ich könnte mir durchaus vorstellen, dass ich von meinen ersten Erfahrungen mit dem eReader berichte. Weil es für dieses Gerät halt noch nicht so viele gibt und ich im Moment froh über jeden Bericht bin.
    Vielleicht bin ich aber auch zu sehr mit lesen beschäftigt ;o)

    Gestern habe ich mich in unserer Stadtbibliothek angemeldet, speziell für eMedien.
    Bin durch Zufall darauf gestossen und die haben eine gut gespickte eBook und ePaper Abteilung.
    “Richtige” Bücher würde ich da nie ausleihen, da es mir zu umständlich ist dort hin zu fahren.
    Und der Bibliotheksausweis nur für den eBereich ist sogar 6 Euro günstiger, als für richtige Bücher.
    Das ist wie Schlaraffenland :yes:

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  10. Welchen ‘Kindle’ hast Du denn gekauft? Die günstigste Variante gibt’s ab 99.- € bei amazon. Ich kämpfe immer noch mit meinen bibliophilen Ansprüchen, aber deine geschilderten Erfahrungen (die Augen ermüden nicht so schnell; auch in der Sonne lesen, ohne dass es blendet) lassen die Waagschale wieder Richtung “ja, ich probier’s” kippen … :zwinker:

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  11. @Tati, oh es gibt Bibliotheken die auch eBooks verleihen? Das klingt interessant!
    @Charis, ich habe den Kindle Touch gekauft. Der ist zwar etwas teurer, aber ich dachte mir “Wenn schon, denn schon”. Bereut habe ich es nicht. Das Menu und die Einstellungen mit dem Touchdisplay zu bedienen ist doch angenehmer als mit der Tastenfunktion des 99 Euro Gerätes.
    Bei Saturn habe ich letztens diverse Geräte zum ausprobieren liegen gesehen. Da ist zwar kein Kindle dabei (den gibt es ja nur bei Amazon), aber da kannst Du Dir ja einen Eindruck darüber verschaffen wie es sich so liest mit einem eReader.

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  12. Ich nutze meinen Reader nach wie vor. Zwar nicht mehr ausschließlich, ein Buch bleibt nun mal ein Buch. Aber bei Neuanschaffungen guck ich schon, ob es die Bücher auch als Datei gibt.

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    • Mal gucken wie sich das entwickelt, ob ich noch mal zu einem richtigen Buch greifen werde, wenn mal ein Neuerwerb ansteht, oder ob ich ausschließlich bei der digitalen Form bleibe. Wir werden sehen.

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