Mein schockierendes Erlebnis mit dem großen Badezimmerspiegel neulich im Hotel brachte mich zu der Erkenntnis, das ich mich doch etwas mehr bewegen müßte.
Ich werde jetzt z.B. auf Arbeit (und anderswo) die Treppen nehmen anstatt des Aufzugs.
Das bedeutet bei mir auf Arbeit morgens dann also vom ersten Untergeschoß, wo ich mein Auto meinen Smart parke bis hoch zum vierten Stockwerk zu laufen. Mal sehen wie lange ich das umsetze, bevor ich fauler Hund aufgebe!
Desweiteren werde ich jetzt öfter mein Rad nutzen. Ins nahegelegene Einkaufscentrum wird dann zum Beispiel nicht mehr die Benzinkutsche genommen, sondern eben das Fahrrad.
Das ist zwar nicht viel, aber wenigstens etwas. Und alles lässt sich irgendwie steigern… denke ich.
Außerdem werde ich auf Arbeit auf meine Cola zum Mittag verzichten. Dafür werde ich mich an Mineralwasser gewöhnen. Nun bin ich am testen welches Mineralwasser was für mich ist. Denn eigentlich kann ich mit dem Zeugs nichts anfangen, und habe schon ein wenig Probleme das so runter zu bekommen. Na mal sehen wie das läuft.
Ich erwarte nicht das mein Gewicht schwindet (zumal ich meine Ernährung erst mal nicht großartig umstellen werde), aber mehr an Gewicht werde ich dann wohl nicht zulegen… hoffe ich.
Also, erst mal Cola weg, und einen Tick mehr Bewegung. Das sind die ersten Schritte. Mal sehen was noch so folgt.
Wenn ich dir einen Tipp geben darf bezüglich der Cola:
Ich habe 32 Jahre lang täglich 2 Liter getrunken – also total Colasüchtig – Mineralwasser hab ich gehasst! Nun bin ich seit fast einem Jahr ganz Cola-frei (nach div. Versuchen) – mir schmeckt es wirklich überhaupt nicht mehr. Ich hab es aber auch nur geschafft, weil ich eine gute Alternative gefunden hatte: Mineralwasser mit einem kleinen Schlapp Sirup (in meinem Fall erst Holundersirup und jetzt Apfel-Almkräuter) Da kannst du dann selbst bestimmen, wie viel Geschmack das Wasser bekommt.
Eine Warnung muss ich allerdings aussprechen: Wenn man, so wie ich, NUR Cola getrunken hat (und Kaffee), dann kann es zu körperlichen Entzugserscheinungen kommen. In meinem Fall waren das Kopfschmerzen und Kreislaufprobleme. Das legt sich aber nach kurzer Zeit.
ich denke bei “nur” einem halben Liter Cola am Tag, wird es schon nicht so schlimm werden.
Das mit dem Sirup klingt zwar gut, aber da ist doch auch viel Zucker drin, oder?
“mit einem kleinen Schlapp Sirup” … das ist auch meine empfehlung, denn das wasser schmeckt dann nach etwas, und an den hohen zuckergehalt von cola kommst du auf gar keinen fall ran
viel erfolg!!!
Sollst ja nur nen “Schlapp” reinmachen – nicht das halbe Glas voll
Es ist auf jeden Fall weniger Zucker und wenn du versuchst auf Mineralwasser umzusteigen obwohl du es pur nicht so magst, greifst du sonst ratz-fatz wieder zur Cola. Dann lieber das “bisschen” Zucker vom Sirup
Ich versuche es jetzt mal mit Apfelschorle. Mal sehen wie mir das schmeckt. Deine Variante behalte ich mal im Hinterkopf.
Klasse Vorhaben
Ich bin begeistert!
Wie wäre es den mit Cola Light oder Zero wenn es dir ohne Geschmack nicht so gut runtergeht? Wenn das gut gekühlt ist schmeckt man da keinen Unterschied
Würde ich nicht empfehlen – Ligt und Zero Getränke enthalten meistens Natriumcyclamat und/oder Aspartam. Natriumcyclamat ist in den USA verboten, weils als krebserregend gilt und Aspartam kann böse Nebenwirkungen wie Migräne, Depressionen etc. auslösen – das würde ich echt nur trinken wenn ich sonst versdursten müsste
Hmmm, das war mir zwar schon länger bewusst, dass Light Produkte als Krebserregend betrachtet werden, aber ich hatte mich nicht genauer damit beschäftigt. Naja, werde meinen Konsum jetzt wohl stark einschränken. Thx
Wir gießen ein bis zwei Finger breit normalen Saft (Apfel- oder Orangensaft, es kann natürlich auch was anderes sein) ins Glas und füllen mit Leitungswasser auf, da hat man einen Geschmack, den man mag, und genug Flüssigkeit.
Was Salat betrifft: es müssen doch nicht die grünen Blätter sein. Vieles Gemüse – Tomaten, Gurken, Paprika, Fenchel (besonders die Herzchen davon), auch die Herzen von Chicoree, kann man gut roh knabbern oder aufs Butterbrot legen, das hat ganz verschiedene Geschmäcker, zum Teil richtig süß, und immer kalorienarm.
Aber Deine Vorhaben mit mehr Bewegung sind sicher sehr richtig.
Im übrigen schließe ich mich Manu aus dem letzten Post an und denke, dass eine vernünftigere Ernährung vielleicht auch Deine Migräne mildern könnte. Obwohl ich da immer denke: trinkst Du eigentlich genug? Eben nicht Cola, sondern Wasser, und nicht nur einen halben, sondern 2 Liter pro Tag?
@Lutz, hey vielleicht wird ja doch noch mal ein Sportler jenseits der Playstation aus mir!

@Holle, wenn schon denn schon sage ich mir. Außerdem soll in den Light Produkten auch reichlich Zucker drinnen stecken, wie ich hörte. Wie es mit dem Zero Zeugs aussieht, kann ich nicht sagen. Aber das soll so abartig schmecken, das ich da lieber gleich die Finger von lasse.
@Eule, Eure Saft Geschichte klingt interessant. Aber das wird dann für mich auf Arbeit wieder zu blöd zu handhaben. Mal sehen, ich muß da noch ein wenig mit diversen Wässerchen herumexperimentieren und werde Deinen Tipp nicht vergessen.
All die von Dir genannten Salatsachen gehen bei mir gar nicht. Das bekomme ich ich so wirklich nicht runter. Echt wahr, und schon ausprobiert.
Ab die Theorie mit dem zu wenig trinken und der daraus resultierenden Migräne haben schon einige genannt. Ich persönlich halte nichts davon, da ich meines Erachtens ausreichend trinke.
Den halben Liter Cola am Tag, und dazu noch weit über einen Liter Milch. Zusammen mit dem Wasser was ich so im Essen über den Tag zu mir nehme, komme ich garantiert auf zwei Liter.
Und ja, Milch ist ein vollwertiger Flüssigkeitsersatz.
Herr Berlin, man kann sich von dem Cola-Zeug entwöhnen. Das geht – auch wenn die ersten Wochen schwer sind. Ich war lange Zeit absoluter Pepsi-light-Junkie und habe bestimmt 3 Gläser am Tag getrunken. Nun bin ich “clean”.
Bei mir hing das mit der Ernährung zusammen. Pepsi passte einfach so “wunderbar” zu Tk-Pizza, den Chips beim Fernsehen oder dem anderen “ungesunden” Zeug. Nun habe ich die Ernährung wirklich rigoroser umgestellt und nicht nur so ein bisschen. [s. Alltagsteufel] Das heißt: Viel Obst und Gemüse. Aber auch: Kein Tütenzeugs aus dem Tiefkühlfach, keine “Kochhilfen von Knorr, Maggi & Co. und überhaupt das ganze “Chemiezeugs” weglassen. Als ich mir nach vier Wochen Colabstinenz mal wieder ein Glas “gönnen” wollte, habe ich das Zeug nach einem Schluck weggekippt, so widerlich künstlich kam mir der Geschmack vor. Ich habe es einfach nicht mehr runterbekommen.
Ich sehe das ebenso wie Manu aus dem “Badezimmer-Spiegel”-Post: Es sind die ganzen Geschmacksverstärker und Zusatzstoffe [ich ergänze noch um Süßstoffe!] die Sie weglassen sollten. Der Chemiecocktail verkorkst das “normale” Geschmacksempfinden und bringt den Körper aus dem Gleichgewicht. Das betrifft auch das Stättigungsgefühl. [Das jetzt ausführlich zu erklären, würde hier echt zu weit führen.
]
Seitdem ich Tütensaucen und Knorr-Fix weglasse, kann der MamS auch wieder völlig normal essen – er verträgt fast alles. Vorher hatte er wirklich übel mit verschiedenen Unverträglichkeiten und krampfhaften Verdauungsbeschwerden zu kämpfen… die sind mittlerweile wie weggeblasen.
Falls Sie einen kleinen Motivationskick benötigen, schauen Sie doch mal bei Amazon nach “Die Ernährungsfalle“. Ist ein bisschen sensationsheischend geschrieben, stärkt das Durchhaltevermögen allerdings extrem.
Wie auch immer: Ich finde es super, dass Sie die Sache angehen und wünsche Ihnen Durchhaltevermögen.
“Als ich mir nach vier Wochen Colabstinenz mal wieder ein Glas “gönnen” wollte, habe ich das Zeug nach einem Schluck weggekippt, so widerlich künstlich kam mir der Geschmack vor. Ich habe es einfach nicht mehr runterbekommen. ” Genau so ging es mir auch – nur habe ich früher 2 Liter mindestens täglich getrunken. Heute kann man mich damit regelrecht jagen
@Anna also Chips und Knabberzeugs habe ich kaum noch in meinem Fach. Ganz einfach aus dem Grund, das ich nicht in Versuchung geführt werden will. Es kommt schon noch vor das sich mal eine Chipstüte in meinen Einkaufswagen verirrt. Aber das ist nur noch ganz selten.
Auf Fertiggerichte (also Dosenfutter) und TK Pizza kann ich nicht verzichten. Wenn ich von der Arbeit nach Hause komme und Hunger habe, dann muß es schnell gehen. Ich will nicht zum Essen machen erst noch ewig lange in der Küche stehen. Feierabend ist Feierabend, den will ich anders nutzen.
Aber, ich will ja erst mal damit anfangen mich mehr zu bewegen. An meinem Essverhalten schraube ich später. Alles nach und nach, und in kleinen Schritten. Ich will es ja nicht übertreiben.