Moby Dick

Ich lag letztens am Abend total fertig und alle auf der Couch, und war am einschlummern. Der Fernseher lief so nebenbei, und ich bekam gerade noch mit das da gerade eine Dokumentation über Moby Dick lief, aber da war ich dann auch schon weg und im Reich der Träume (so ich denn geträumt haben sollte).
Zwei drei Stunden später wachte ich auf, im Fernsehen lief längt ein anderes Programm, und mußte mich wundern das ich plötzlich wieder das Verlangen hatte den Roman Moby Dick erneut zu lesen.

Moby Dick ist einer einer der wenigen Romane, die ich nicht bis zum Ende geschafft habe. Für gewöhnlich lese ich ein Buch bis zum Ende durch. Wenn es mir nicht gefällt, quäle ich mich bis zum Ende. Ich gebe da meist die Hoffnung nicht auf, das das Buch doch noch spannend wird.
Bei Moby Dick war die Sache anders gelagert. Das Buch mag spannend sein, keine Frage. Aber ich hatte ein sehr großes Problem mit dem wie es geschrieben war.
Die Schreibweise war so alt und für den heutigen schnellen Konsum recht ungewöhnlich. Es wurde alles viel zu geschwollen beschrieben. Das mag bei erscheinen des Buches 1855 vielleicht hip gewesen sein, aber ich konnte mit der art nichts anfangen.
Und so habe ich Moby Dick dann unvollendet beiseite gelegt. Es war mir einfach zu anstrengend geschrieben.

Vielleicht habe ich auch nur eine alte Ausgabe erwischt, die der heutigen Zeit nicht angepasst wurde. Es soll ja passieren das Verlage Bücher in modernerer Sprache noch mal neu herausbringen. Ich werde da mal schauen ob ich so eine Version finde, wenn es sie denn gibt.

Jedenfalls fand ich es schon interessant, wie sich mein Unterbewußstsein im Schlaf mit Moby Dick beschäftigt hat, während im Hintergrund im Fernsehen dine Dokumentation darüber lief, so das ich gleich mein Aufwachen daran denken mußte.

2 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Komisch, ich glaube, ich hab damals auch das Lesen von diesem Buch mittendrin aufgegeben.
    Nun, keine Ahnung, ob mein Leben mit Beenden des Buches anders verlaufen waere. Wohl eher nicht.
    Vielleicht dann doch lieber nochmal den Film mit Gregory Peck.
    Warum sich Dein Unterbewusstsein damit unbewusst befasst hat, kannst nur Du die Antwort finden oder auch nicht.
    Vielleicht wolltest Du eigentlich Walfaenger werden in Deinem frueheren Leben?

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    • Es gibt eine grandiose TV Verfilmung des Buches mit Patrck Stewart (der Picard von der Enterprise), die ich einen Tick besser fand als den Film mit Gregory Peck.
      Wenn die Dokumentation über Moby Dick im Hintergrund nicht gelaufen wäre, hätte sich mein Unterbewusstsein kaum damit beschäftigt. Eigentlich habe ich das Buch ja verdrängt gehabt! :)

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