Was will mir mein Unterbewusstsein sagen, wenn ich Nachts träume das ich den Job einfach so kündige weil mir die ganze Sache mit der Verlagerung meines Arbeitsplatzes in das Osteuropäische Ausland auf den Keks geht?
Ist das ein Zeichen dafür das ich es wirklich machen sollte? Und sollte ich dafür nicht vorher einen anderen Job in der Tasche haben?





Könnte gut möglich sein das es der Fall ist
und hau rein
Daher mein Vorschlag an dich, überarbeite deine Bewerbungsunterlagen
Ich sag das selbe. Du verlierst ihn sowieso? Wieso denen dann nicht zeigen, daß sie dich mal können und gleich “Schluß machen”…
@Willi, bin da schon am werkeln. Aber passende Jobs finden auf die man sich bewerben kann, ist auch nicht so leicht.
@Judy, entweder Jobverlust, oder im Schwesterunternehmen im hohen Norden der Republik arbeiten. Das sind erstmal die vorläufigen Optionen.
Natürlich könnte ich kündigen, dann aber erst wenn ich einen anderen Job sicher in der Tasche habe. So aus dem blauen Himmel hinaus kündigen ist ja Wahnsinn… da stehe ich ja erstmal eine Weile ohne Geld da, weil mich das Arbeitsamt für eine gewisse zeit sperrt.
Eine schwierige Frage.. wirklich!
Ich kann Dir jetzt nur sagen, wie das bei mir war. Im Grunde wurde ich ja auch zu einer “Entscheidung” gezwungen. Mein gesundheitlicher Zustand ließ mir auch keine andere Wahl mehr. Ich hörte auch auf mein Bauchgefühl.Ich habe wie Du auch viel geträumt und mir das Hirn zermartert. Dann habe ich meine Träume unter die Lupe genommen. Die Träume kommen wie schon mal erwähnt aus dem Unterbewusstsein, sie geben Dir eine Botschaft.
Sie ist eigentlich klar, und Du weißt das vermutlich auch. Es fällt dir verständlicherweise schwer diese Botschaft auch in die Tat umzusetzen. Auch das kann ich 100%ig nachvollziehen.
Natürlich wäre es besser wenn Du schon einen neuen Job hättest. Aber – dem ist ja leider nicht so. Kündige nicht selber, sondern erkundige Dich vorher wegen einer evell. Sperrzeit. Im Falle einer betriebsbedingten Kündigung würde das normale Arbeitslosengeld gezahlt, denn Du bist soweit ich annehme schon über ein Jahr in diesem Betrieb tätig.
Würden die Dir betriebsbedingt kündigen, bekommst Du erst mal Arbeitslosengeld 1 und kein Hartz 4.
Ich selber bin betriebsbedingt gekündigt worden, beziehe aber noch Krankengeld. Danach greift bei mir direkt das Arbeitslosengeld 1. Wenn Du betriebsbedingt gekündigt werden würdest, könntest Du Dich in der Zwischenzeit “relativ” stressfrei nach einer neuen Arbeit umsehen.
Scheiße ist das alles sowieso. Kein Frage. Aber denke dabei auch an Deine Gesundheit. Du hast Angst das auch durchzuziehen und willst nicht in eine anderen Stadt arbeiten, was ich sehr gut verstehen kann.
Letztlich kannst nur Du selber diese Entscheidung ganz allein für Dich treffen. Außerdem weißt Du ja auch gar nicht, ob der neue Arbeitsplatz Dir eine längere Beschäftigung bescheren wird. Das solltest Du bei allen Deinen Überlegungen auch mit einbeziehen.
LG und lass’ den Kopf nicht hängen. So, genug geklugscheißert.
@Frau Wolkenlos, ich werde mich hüten selber zu kündigen. Es sei denn ich habe schon einen Job, oder im Lotto gewonnen!
Mal sehen wie sich das alles entwickelt. Aber sicherlich werde ich in der Zeit weiter nach einem neuen Job gucken. Und sollte sich da nichts tun, werde ich wohl das Angebot mit der neuen Stadt evtl. annehmen.
Noch mal möchte ich mir den Stress mit dem Arbeitsamt nicht wieder antun. Selbst wenn es damals nur drei Wochen waren, die haben mir echt gereicht.
So zumindest meine vorläufige Planung.
Von daher hat mich der Traum schon überrascht, ich würde nie ohne Sicherheit im Rücken von mir aus kündigen.
Du hast Dir die Antwort ja schon selbst gegeben, und die finde ich richtig: intensiv nach einem anderen, aber akzeptablen, Job suchen und nur kündigen, wenn Du ihn sicher hast.
Aber ehrlich: es schadet gar nichts, einen Teil seines Lebens woanders zu verbringen als in der angestammten Heimat. Hamburg ist auch kein Kuhkaff, und Deine Ferien oder sogar manche Wochenenden kannst Du in Berlin verbringen, Du hast da ja Familie.
@Eule, naja den Gedanken an die Stadt im Norden der Republik wische ich ja nicht ganz weg vom Tisch. Mir macht da zum größten Teil die Sorge, was wenn die Entscheider da dann auch der Meinung sind zu verlagern? Ein Teil dort wird ja verlagert! Wer versichert mir das das dann in der Abteilung wo ich arbeiten soll nicht auch passiert? Dann wäre alles umsonst gewesen.
Man kann den Chefs, egal in welcher Firma, heute nicht mehr trauen. Sie erzählen einem das was man hören will, damit man schön bis zum Ende weiter arbeitet und die Aufträge erfüllt, aber am Ende bekommt man doch den Tritt in den Hintern. Das war bis jetzt in jeder meiner vier / fünf Firmen in den ich arbeiten durfte so.
Nunja, es gibt ja auch immer einen Plan B. Den solltest Du haben, falls es keinen Job im Ansdchluß geben sollte.
Aber eigentlich sollen auch mal die Arbeitgeber merken, daß es keine Sicherheit auf dem Arbeitsmarkt gibt…
)
(Wobei die Pinguine natürlich weniger davon betroffen sind, als die Arbeitnehemer. Gibt ja genug Arbeitssuchende. Oder wer weiß, vielleicht ist das eine versteckte Verschlankungsaktion
Wie sieht es bei Dir im Ausland aus? Gibt ja Länder, in dennen man einfacher nen Job findet…?
Ich denke su solltest. Einen Job aufgeben ohne vorher einen Neuen in der Tasche zu haben wäre ganz schön dumm.
Ich bewundere dich gerade ein bisschen für deinen Mut so ein Thema zu blogen. ich finde gerade durch solche privaten Themen lebt so ein Blog, aber ich trau mich immer nicht wirklich sowas zu schreiben, falls ein potentieller neuer Arbeitgeber im Netz nach Infos über mich sucht.
Ich wünsceh Dir auf jeden Fall viel Glück bei der Jobsuche.
LG Claudi
Der Traum bedeutet auf jeden Fall, dass dieses Thema dich derzeit verständlicherweise stark beschäftigt. Ich bin nicht besonders gut in Traumdeutung, aber dieser Traum muss ja nun nicht gleich eine Vorausschau der Zukunft oder die Widerspiegelung deiner innersten Wünsche sein.
Momentan hindert dich ja erstmal nichts und niemand daran, dich auf dem (zugegeben etwas traurigen) Arbeitsmarkt umzusehen und dir gleichzeitig den berühmten Plan B zu überlegen, der ja nun noch nicht einmal unbedingt auf die Arbeit bezogen sein muss. Vielleicht gibt es ja die Möglichkeit, deine Wohnung in Berlin unterzuvermieten oder sowas in der Richtung. Somit hättest du immer noch ein Hintertürchen offen, wenn du nach Hamburg gingest und es dort schiefgehen sollte.
Lieber AndiBerlin: Nicht so viel träumen und lieber handeln… du bist schon so lange unzufrieden – ich lese das seit Monaten mit. Ich verstehe dich gut – Mein Grundsatz lautet: Wer sich nicht selbst verändert, der wird verändert. Also: Verändere dich! Kündige, such dir was Neues, guck nach vorne und nicht zurück. – so kannst du die Zukunft gewinnen!
@Broken Spirits, für den Fall das ich in meiner Heimatstadt nichts finde, sieht mein Pan B die Option mit der Stadt im Norden Deutschlands vor. So zumindest die vorläufige Planung.
Aber das mit dem Ausland kannste knicken. Das ist nichts für mich.
@DasClaudi, in der Tat wäre es sehr dumm einen Job zu kündigen, ohne vorher was anderes zu haben. Darum hat mich der Traum so verwirrt.
@Claudia, der vorläufige Plan B steht ja bereits, auch wenn mir dieser nicht so sonderlich gefällt.
Im Fall der Fälle würde ich meine Wohnung aber nicht untervermieten. Ich will ja eh hier raus, da vermietet man nicht unter. Und in Berlin findet sich meiner Meinung nach immer was. Ist ja nicht München!
@Rundumkiel, unzufrieden bin ich nur mit den Entwicklungen der letzten Monate. Es ist in meinem Berufsleben jetzt das dritte mal das ich meinen Arbeitsplatz übergebe. Lustig ist was anderes.
Aber Deine Reihenfolge ist falsch, ich kann erst kündigen wenn ich nach vorheriger Suche was gefunden habe. Alles andere wäre Wahnsinn.