“Rusty Cage” ist ein Song der auf Soundgarden zurück zu führen ist. Damals, als der Song herauskam, waren Soundgarden noch richtig gut. Doch so richtig bekannt wurde der Song erst, als Johnny Cash ihn auf dem Tonträger “Unchained” veröffentlichte. Und ich mochte die Version von Johnny Cash von da ab viel lieber als die Version von Soundgarden.
Der Wechsel von der akkustischen Gitarre hin zur elektrischen, wo das Lied dann so richtig Fahrt aufnimmt, lassen bei mir immer noch eine Gänsehaut aufkommen. Ich liebe den Moment, wenn die E-Gitarre nach einer Kunstpause in den Song einsteigt und es dann einen Tick rockiger wird.
Johnny Cash spielte “Rusty Cage” mit einer Band namens “Red Devils” ein, die hierzulande keiner kennt. Ich auch nicht. Ein Bekannter hat mir mal eine CD von denen ausgeliehen, und ich bereue es bis heute, das ich mir damals diese CD nicht kopiert habe.
Wie auch immer, ich finde es bis heute unglaublich wieviel besser die Versionen bekannter Songs unter Johnny Cash klingen, die er im Rahmen der “American recordings” Reihe unter der Federführung von Rick Rubin an den Reglern aufgenommen hat. Ja sogar Songs von Neil Young (auf den ich ja bekanntlich gar nichts kommen lasse), klingen durch Johnny Cash besser als die von Young selbst.
Doch lauscht selbst. Hier erst mal “Rusty Cage” von Soundgarden:
Und hier die Version von Johnny Cash:





Danke Andi!
Ich liebe Soundgarden. Ich habe alles von denen.
Johnny Cash habe ich bisher nur am Rande wahrgenommen, eigentlich nur wegen dem Film, ab heute hat er post mortem meinen wahren Respekt.
Du hast meinen Horizont erweitert
YMMD (You made my day)
@Hartmut, abgesehen von Johnny Cash’ frühen Schaffen, sollte man sich unbedingt mal die CDs anhören die Rick Rubin produziert hat… die sogenannte “American Recordings” Reihe. Wirklich einzigartig und grandios, wie hier mit bekannten Meisterwerken umgegangen wird. Das sind wahre Musikperlen.
sowohl die frühen – insbesondere aber auch die späten Lieder von Jonny Cash – ich finde sie einfach genial.
Ich denke da sowohl an die CD “Live in St Quentin” als auch an seinen letzten Hit “I’m so lonsome I could cry”.
Mit der Geschichte im Hinterkopf wahre Gänsehautmomente…..
@Plerzelwupp, ich habe ja bei mir noch ein paar alte LPs von Cash bei mir liegen, die haben mal meinem Vater gehört. Die kann ich aber leider nicht hören, da ich keinen Plattenspieler (mehr) habe. Sehr bedauerlich, da auf den Platten wirklich großartige Nummern drauf sind!
Ich habe mir ja die “Unearthed” CD Box von Cash gekauft. Wenn man da die Kommentare von Cash zu den einzelnen Titeln der CDs liest, wird einem schon ganz anders.