Monatsarchiv für November, 2009

Blogfragestöckchen

Crosa konnte scheinbar nicht widerstehen, und hat mich mit einem Stöckchen bedacht.

Eigentlich wollte ich heute über mein wildes Sexleben schreiben. Aber bevor ich das Stöckchen vergesse, kümmere ich mich lieber darum.

Warum bloggst Du?
Angefangen habe ich aus purer Langeweile und Neugierde. Denn an dem Tag den ich anfing zu bloggen, war gerade ein (öder) Feiertag. Nun, aus der Langeweile und Neugierde ist Begeisterung geworden. Es macht Spaß die Kommentare zu meinen wirren Gedankengängen zu lesen.

Seit wann bloggst Du?
Seit dem 3. Oktober 2005. Damals aber noch nicht auf der eigenen Webpräsenz gruebeleien.de, sondern bei einem Bloganbieter.

Warum lesen die Leser Deinen Blog?
Das wüßte ich auch gerne. Neugierde vielleicht?  :scratch:

Was war die letzte Suchanfrage, über die jemand auf Deine Seite kam?
Ganz ehrlich… ich habe keinen Schimmer wie ich das mit den Suchanfragen herausfinde.

Welcher Deiner Blogeinträge bekam zu Unrecht zu wenig Aufmerksamkeit?
Eigentlich jeder Kommentar, der bis jetzt noch nicht kommentiert wurde.  ;-)

Dein aktueller Lieblings-Blog?
Ich lese eigentlich alle Blogs meiner Blogroll gerne, sonst stünden die ja nicht in der Blogroll.
Sehr gerne gelesen, als alter Gamer, das Blog OniPepper.

Welchen Blog hast du zuletzt gelesen?
Crosas Facing my life, weil ich da ja die Fragen für die Beantwortung dieses Stöckchens brauchte.   :)

Wie viele Feeds hast du gerade im Moment abonniert?
Es sind genau 70 Stück… alles Blogs!

An welche fünf Blogs wirfst du das Stöckchen weiter und warum?
Ich werfe doch nicht weiter. Wer will, bediene sich bitte selber.

Heino / Heintje

Gestern war ich beim Friseur. Da läuft nebenbei das Radio. Keiner der Sender die ich so höre. Zum Glück spielten die da auch nicht Volksmusik, auch wenn der Friseur von recht vielen älteren Damen aufgesucht wird.

Plötzlich kam dann eine Ansage, das an diesem Sonntag Heintje im nahegelegenen Einkaufscentrum auftritt.
Eine ältere Kundin, deren Haare gerade gemacht wurden, hat das nicht so ganz mitbekommen, und die Friseure vor Ort wohl auch nicht. Denn die Frau meinte, “wer kommt? Heino? Ich dachte der wollte aufhören”. Woraufhin dann die zwei Friseurinnen mit einstiegen über Heino und den Auftritt am Einkaufscentrum zu reden.

Es fiel mir wirklich schwer da nicht mit reinzuplatzen und die Damen zu berichtigen, indem ich “Es ist Heintje gemeint!” rufe. Aber ich hielt mich zurück.
Am Ende hätten die mich in das Gespräch über Heino mit reingezogen. Und ich kann doch nur Rock und Blues.

Außerdem macht es sich nicht gut in meiner demnächst erscheinenden Biographie, wenn da steht das ich ernsthafte Unterhaltungen über Volksmusik geführt habe.

Andis Satz der Woche (29)

Total Quality Manager”… so einen suchte eine Firma in einer Stellenanzeige. Ein, wie ich finde, selten blöder Name. Warum muß ein Großteil der Berufe neuerdings englisch bezeichnet werden? Genauso so bescheuert, wie man den Personalabteilungskram neuerdings “Human Ressources” nennt oder die Hausmeisterei plötzlich “Facility Management” bezeichnet wird. Widerlich ist das.

Wie die Kollegen und ich die Anzeige mit dem “Total Quality Manager” sahen, fiel mir spontan folgendes ein:

Man hat mich mal als totalen Idioten bezeichnet… ob ich mich mit dem Titel da auch bewerben kann?

Apropos englische Titel für Berufe, wie nennt man dann jetzt die Klofrau / den Klomann?
Zero Zero Manager? Oder Double U C Agent?

Euch ein schönes Wochenende.

10 persönliche Aufreger als Autofahrer

  1. Autofahrer die mit einem Auto einen Parkplatz für zwei Autos  nicht sinnvoll ausnutzen und damit einen (wertvollen) Parkplatz blockieren
  2. Autofahrer die beim Spurwechsel nicht blinken (können)
  3. Extreme Kriecher auf der Autobahn
  4. Während der Fahrt mit dem Handy Telefonierer
  5. Autofahrer mit falsch eingestellten Scheinwerfern oder gar eingeschalteten Fernlicht
  6. Autofahrer mit eingeschalteter Nebelschlußleuchte, obwohl die Sicht noch weit über den geforderten 50m liegt
  7. Extreme Raser (und Drängler)
  8. Autofahrer die sich nicht per Handzeichen bedanken können, wenn man sie unnötiger Weise “reingelassen” hat.
  9. Hektische “Lückenspringer” im dichten Stadtverkehr (ich habe ehrlich noch nichniemalsnie erlebt das die sonderlich weiter gekommen sind als ich, wenn ich meiner Spur treu bleibe)
  10. Bis unters Dach vollbepackte Autos, die dem Fahrer keine Sicht (außer nach vorne) lassen.

Und über was regt Ihr Euch so auf im Strassenverkehr? 

Feierabendanruf

Gestern habe ich mich über mich selbst geärgert. Ich habe mich wieder belatschern lassen.
Ich war früh zu Hause, weil ich gut mit dem Auto durchgekommen bin. Und kaum sitze ich auf meiner Couch (zum liegen bin ich noch nicht gekommen), da klingelt mein Telefon. Ein kurzer Blick auf mein Display offenbarte mir eine mir unbekannte Telefonnummer aus dem Bezirk Tempelhof. Tempelhof, dachte ich mir als alter Tempelhofer, da kann man ja mal rangehen.

Hätte ich mal lieber sein lassen, denn es war meine Bank. Und wenn die anrufen, wollen die immer einen Termin machen weil sie mir was andrehen wollen.
Zig mal habe ich denen (am Telefon) gesagt, das ich mich schon melden werde wenn ich was brauche. Aber scheinbar notiert sich das keiner. Denn ich bekomme immer wieder Anrufe von meiner Bank.
Gestern also schon wieder. Dieses mal wollte man mir aber nichts andrehen. Man sagte mir, meine Daten seien noch auf dem alten Stand, und man wolle diese abgleichen, ob ich nicht mal vorbeikommen könne.

Ich dachte mir, die wollen mir unter dem Vorwand doch nur wieder was andrehen, wenn ich da dann auftauche. Außerdem bin ich der Meinung das meine Akte bei meinem letzten Besuch im April auf den neuesten Stand gebracht wurde.
Aber wie es so ist, ich habe mich belatschern lassen, und habe nun einen Termin für nächste Woche an der Backe. MIST, das ich auch nicht nein sagen kann!

Jedenfalls habe ich mir vorgenommen, das ich denen drohe mein Konto zu kündigen wenn die mir wieder was andrehen wollen, und ich nicht zum Abgleich der Daten gekommen bin. Denn ich bin der felsenfesten Überzeugung das das mit dem Datenabgleich nur ein Vorwand ist.