Monatsarchiv für Februar, 2009

Träume und Essen

Na die Nacht habe ich vielleicht einen Müll geträumt. Zuerst träumte ich, das eine meiner neuen Zahnfüllungen oder gar das Provisorium für meine anstehende Halbverkronung während des Schlafs rausgefallen ist. Ich träumte dann das ich das große Stück Füllung aus dem Mund entfernte, damit ich mich im weiteren Verlauf der Nacht nicht daran verschlucke. Komischer Weise hatte das Stück Füllung auf der Oberseite eine Riffelung wie die Sohle eines Schuhs.
Das ganze war so realistisch, das ich davon aufwachte, und ich das Gefühl hätte ich hätte wirklich eine Füllung verloren. So das ich bis zum erneuten Einschlafen damit beschäftigt war mit meiner Zunge meine Zähne abzutasten ob nicht doch wirklich was verloren gegangen ist. Echt übel kann ich Euch sagen.

Ja und am Morgen wachte ich dann auf, weil ich dann träumte das ich mit einigen Menschen auf der Flucht vor Zombies war, und das Gemetzel mit den Untoten war nicht ohne! Davon bin ich dann aufgewacht. Es hat mich schon gewundert das ich auf einmal was von Zombies träumte. Denn der letzte Zombiefilm den ich gesehen habe liegt schon ein paar Jährchen zurück. Und das Buch welches ich letztens las, zählt nicht… das liegt ja auch schon ein paar Wochen zurück!

Ich glaube Grund für meine schlechten Träume war der Genuß des äußerst leckeren und fettigen Aals, den ich mir gestern gönnte. Nun habe ich schon des Öfteren gehört das man schlecht träumt wenn man viel (und fettig) gegessen hat. Aber schlechte Träume nach einem reichhaltigen Essen hatte ich noch nie gehabt. Bis heute!

Wie auch immer, ich habe noch einen halben Aal im Kühlschrank liegen (700g Aal können so verdammt viel sein wenn man den alleine ißt), und den werde ich dann heute auch noch essen. Schlechte Träume hin oder her. Schließlich esse ich sowas leckeres viel zu selten!   

Könnt Ihr das bestätigen, das man nach einem wirklich reichhaltigen Mahl schlecht träumt? Bei mir war es das erste mal!

Wo ist nur das Geld hin?

Letztens habe ich ja schon darüber berichtet, das mich momentan der Kauf eines Autos reizt. Ich dachte anfangs ja, der Gedanke wird ebenso schnell wieder verschwinden wie er aufgetaucht ist. Aber das war wohl eine Fehleinschätzung. Ich denke immer noch sehr sehr häufig daran wieder ein Auto zu besitzen. Nicht ein Auto… DAS AUTO!

Bei der letzten Durchsicht meiner zwei Konten (Giro- und Sparkonto) ist mir aufgefallen das ich doch einen Tick weniger Geld übrig habe, als ich anfangs angenommen habe. Herrjeh, da habe ich mich ein wenig zu häufig an der Abfindung meines letzten Arbeitgebers bedient, als ich eigentlich eingeplant habe. Mal hier eine neue DVD Box (oder auch zwei), da das eine oder andere Spiel für meine Playstation, den Kauf meiner Playstation Portable möchte ich da auch nicht unterschlagen und und und.
Da bewahrheitet sich mal wieder der Weise Spruch, den meine Mutter mir immer um die Ohren gehauen hat:

Kleinvieh macht auch Mist!

Aber keine Angst, es ist ja nicht alles weg. Nur werde ich in Sachen Geld ausgeben ein klein wenig auf die Bremse treten, und das Geld ein wenig beisammen halten, auch wenn es schwer fällt.
Und wer weiß, vielleicht klappt es ja wirklich mit dem Smart auf den ich so spitz bin! Und dann gehöre ich auch zum elitären Kreis der Smart Fahrer

Es wird alles immer schlimmer

Vor ein paar Tagen hatte ich via Messenger eine Unterhaltung mit einer langjährigen Onlinebekanntschaft. Sie hat festgestellt, das es auf Arbeit kühler geworden ist, seit sie aus dem Mutterschaftsurlaub zurückgekehrt ist. Also nicht kühler von den Temperaturen her, sondern mehr von der Stimmung unter den Mitarbeitern.

Kaum einer guckt mehr fröhlich, alle rennen sie mit verbissenem Gesicht durch die Gegend und auch der Ton untereinander ist recht frostig. Früher, vor ihrem Mutterschaftsurlaub waren alle Türen zu den Büros offen, und heute hat jeder seine Tür geschlossen.

Ich sagte ihr, das das nichts neues ist. Diese Entdeckung mache ich schon seit Jahren. Denn egal in welchem Unternehmen ich bis jetzt gearbeitet habe, überall wurde das Arbeitsklima nach einer Weile immer kühler. In der einen Firma mehr, in der anderen weniger. Am schlimmsten war es bei meinem letzten Arbeitgeber, wo wir von einem neuen Investor übernommen wurden, und die alte Führungsriege nach und nach durch uns weltfremde Menschen ausgetauscht wurde. 
Das herzliche, was ich einst in dem Unternehmen so bewundert habe und der angenehme Umgangston unter den Mitarbeitern, war quasi von heute auf morgen verschwunden. Jetzt hatte jeder nur Angst um seinen Job, hinzu kam dann noch der immense Leistungsdruck. Die ständigen Entlassungswellen taten dann ihr übriges, das das Heitere der alten Belegschaft verschwand. Mittlerweile arbeiten in dem Unternehmen kaum noch Mitarbeiter aus alten Zeiten der Firma, berichtete man mir. So gesehen kann ich ja froh sein, das mir da gekündigt wurde.

Was ist nur passiert? Früher ist man ganz gerne zur Arbeit gegangen, und man hatte da echt Spaß. Heute ist man froh wenn endlich Feierabend ist, hat Angst um das was in ein / zwei Jahren ist und ist froh wenn man nach Feierabend die Kollegen nicht mehr sehen muß.
Man konnte früher ruhig und ohne schlechtes Gewissen mal im Gang noch ein kurzen Gespräch mit dem Kollegen wagen, wohingegen man heute Angst hat das dies vom Chef negativ gewertet werden könnte wenn er das sieht.

Klar gibt es Firmen in denen es immer noch gut recht angenehm zugeht. Aber in den meisten Firmen sind die Bedingungen und das Klima unter den Mitarbeitern schlechter geworden im laufe der Zeit, oder?
Ich konnte das zumindest schon in drei Firmen beobachten. Und ich bin der Meinung, es wird noch schlimmer, dies ist erst der Anfang.

Wie schaut es bei Euch auf Arbeit aus. Habt Ihr bei Euch auch bemerkt das die Grundstimmung unter den Mitarbeitern und Kollegen gesunken ist?    

Kurzurlaub

Oh Freude, ich habe jetzt drei Tage Urlaub. Ein schönes langes Wochenende steht mir also bevor.
Und den heutigen Tag habe ich gleich mit einem Besuch beim Arbeitsamt bei der Agentur für Arbeit gestartet. Obwohl es äußerst wahrscheinlich ist das mein aktueller Arbeitsvertrag, der Ende Mai ausläuft, verlängert wird, habe ich mich als Arbeitssuchend gemeldet. Gerne hätte ich mir den Gang zur Agentur gespart, aber man muß sich drei Monate vor Ende einer Beschäftigung dort als Arbeitssuchend melden, sonst sperren die einem mögliche Bezüge.

So machte ich mich dann also zu acht Uhr auf den Weg zum  Arbeitsamt zur Agentur für Arbeit um mich dort zu melden. Alles in allem ging das recht schnell. Alle meine Daten vom letzten Jahr im Januar (während meiner dreiwöchigen Arbeitslosigkeit) standen bei denen noch im System. Und so konnte die Arbeitssuchendmeldung schnell abgewickelt werden. Ich war mal wieder überrascht wie freundlich die Mitarbeiter dort mittlerweile geworden sind. Das war vor zehn Jahren echt ganz anders.
Auf meinen Hinweis, das mein Arbeitgeber erst kurz vor Ablauf des Vertrages mit einer Verlängerung herauskommt, wurde mir gesagt das das bei anderen Firmen genauso ist. Dennoch wäre mir lieber, wenn ich schon jetzt was schriftliches über eine Verlängerung in den Händen halten könnte. Doch so muß ich nun bis Ende Mai warten, da lässt man sich auf Arbeit nicht darüber verhandeln.

Und sollte ich wider Erwarten nicht verlängert werden, habe ich mich fristgerecht  beim Arbeitsamt bei der Agentur für Arbeit gemeldet. Nun hoffe ich nur, das die mich mit Jobangeboten verschonen. Denn solange ich noch in Lohn und Brot bei meinem derzeitigen Arbeitgeber stehe, habe ich keine Zeit noch groß eine Bewerbungsaktion zu starten. Wie schon erwähnt, es wird einem immer wieder gesagt das man verlängert wird. Nur schriftlich habe ich es nicht, und nur das zählt.  :???:

So, das wäre dann erledigt. Morgen habe ich dann einen Termin beim Zahnarzt, der dann endlich anfängt wieder ein paar meiner alten Amalganfüllungen gegen andere Füllungen auszutauschen, und wo auch mit der Halbverkronung eines Zahnes zu beginnen. Dort wird mir dann erst mal ein Provisorium eingesetzt, bis dann in zwei Wochen die Halbverkronung abgeschlossen ist.
Ist schon ärgerlich, da opfer ich echt einen Urlaubstag, nur um mich einer Sitzung beim Zahnarzt zu unterziehen.
Aber immerhin habe ich dann den Freitag nichts weiteres vor. Auch schön.

So, ich werde mir dann Frühstück machen, und dann DVD gucken.
Und was mache ich mir heute zu essen? Miracoli… oder doch ein Gang zum Imbiss, denn Currywurst hatte ich ja auch ewig lange nicht mehr.   

Puddingdiebstahl

So ziemlich jeden Tag esse ich in der Mittagspause auf Arbeit einen Schokopudding mit Vanillesoße, den ich mir von zu Hause mitbringe. Die gibt es in so kleinen Becherchen im Viererpack. Und so löffel ich dann meinen Pudding aus dem Becherchen, während mein mitgebrachtes Essen in der Mikrowelle seine Runden dreht über das ich dann anschließend herfalle.
Auf den Pudding freue ich mich immer den ganzen Tag, das ist so mein kleines Highlight auf Arbeit. Manchmal bin ich eben doch ein kleines Süßmaul! 

Doch letzte Woche war an einem Tag der Schreck groß, wie ich den Kühlschrank öffnete, und mein Pudding nicht an seinem Platz in dem Kühlschrank stand. Natürlich hat keiner der im Pausenraum anwesenden Kollegen was gesehen, oder gar den Pudding gegessen.
OK, so ein Pudding kostet nicht viel, so ein Viererpack kostet nicht mal einen Euro. Aber ich fühlte mich um mein Highlight des Tages betrogen.

Frustriert schrieb ich einen kleinen Zettel, den ich an an dem Platz befestigte, wo eigentlich immer mein Pudding steht. Auf dem Zettel stand dann, das ich schon gerne wissen würde wer sich denn über meinen Pudding hergemacht hat, und das ich jetzt sehr sehr hungrig sei.

Zum Feierabend meldete sich eine Kollegin, die mir gestand den Pudding gegessen zu haben. Die Kollegin macht immer, wie ihre Mitkolleginnen vor mir Pause, sonst wäre der Pausenraum zur Pausenzeit brechend voll.
Und jeden Tag, so sagt sie, sieht sie einen Pudding im Kühlschrank stehen, den einfach keiner Essen will. In ihren Augen war das eben jeden Tag ein und derselbe Pudding. Und an dem Tag hatte sie eben so einen Heißhunger darauf, und da der Pudding ja eh nicht gegessen wird, hat sie es einfach mal gewagt.

Tja, ich habe sie dann aufgeklärt das der Pudding eben nicht schon lange dasteht und ich ihn nur nicht essen wollte, sondern das ich JEDEN Tag einen neuen Pudding dabei habe. Bedingt durch die Tatsache das ich den Pudding eben an dem gleichen Platz im Kühlschrank stelle, muß es jemanden der vor mir Pause macht so vorkommen das es immer ein und der derselbe Pudding ist.

Wie schon erwähnt, das Geld für den Pudding kann ich verschmerzen. Aber das mir meine tägliche Süßspeise vor dem Mittagessen fehlte, war schon ein großer Frustmoment. Aber überrascht war ich schon, das sich jemand auf meinen Zettel im Kühlschrank gemeldet hat, bzw. den Mumm dazu hatte. Manch anderer hätte wohl nichts gesagt. 

Heute habe ich dann zur Wiedergutmachung auch gleich zwei Puddings bekommen. Auch fein, oder?