Monatsarchiv für Februar, 2008

Zirkus in Berlin

Im März gastiert mal wieder ein Zirkus in Berlin. Überall hängen Plakate die für diesen Zirkus werben. Ich persönlich kann mich nicht für Zirkus begeistern. Schon gar nicht für die Clowns, denn über die kann ich nun wirklich nicht lachen. Schon als Kind ging mir das so. Lustig ist für mich was anderes.

Es ist nicht so das mich Clowns ängstigen, ich finde sie einfach nur “unlustig”… man kann fast schon sagen peinlich. Übrigens gab es vor kurzem eine Studie, die besagt das viele Kinder sich vor Clowns fürchten. Bin jetzt aber viel zu faul die Links zu der Studie hervor zu suchen. Ich denke Ihr werdet das eh schon mitbekommen haben.

Aber das Plakat das jetzt für den Zirkus im März wirbt finde ich persönlich alles andere als gelungen. Denn dieses Plakat, was man jetzt überall in der Stadt sehen kann, macht mir wirklich Angst.

Beängstigendes Plakat

Wer hat denn nach der Sichtung dieses Plakates noch große Lust in den Zirkus zu gehen? Ich finde das Plakat wirklich gruselig.

Halbwegs angekommen

Mittlerweile bin ich halbwegs in der Firma angekommen… also im übertragenen Sinne.
Bis Ende der letzten Woche hatte ich noch keinen Schlüssel für die Tür. Wenn ich denn morgens vor dem Gebäude der Firma ankam, mußte ich irgendwie einen Weg rein finden. Und wenn man keinen Schlüssel hat, dann ist das gar nicht so leicht. Vor acht Uhr ist keiner in der Zentrale da, der einem auf das Klingeln hin öffnet.

So bin ich mit einem Kollegen übereingekommen, das ich ihn auf seinem Handy anrufe, und er lässt mich dann rein. Ging aber auch etwas ins Geld, jeden Tag eine Handynummer aus einem anderen Netz anrufen.
Aber das ist nun vorbei, ich habe endlich einen Schlüssel, und kann das Gebäude wie jeder normale Mitarbeiter betreten. Gerne hätte ich ja schon von Anfang an einen Schlüssel gehabt, aber das ging wohl aus versicherungstechnischen Gründen nicht. Egal, ich habe jetzt einen Schlüssel, und bin somit irgendwie in der Firma angekommen. Nun müßte nur noch mein Vertrag verlängert werden. Aber das ist ein anderes Thema. Doch das Thema hatten wir ja gestern.   

Hoffnungen

Wenn es um Geschehnisse der nahen Zukunft geht, kann ich nicht positiv denken. Ich halte mir immer das Negative vor Augen, so werde ich dann wenigstens nicht enttäuscht wenn ich mich an Hoffnungen klammere.

Vor elf Jahren wurde mir das erste mal betriebsbedingt der Job gekündigt. Damals schwirrte die Hoffnung durch den Raum das ich weiter beschäftigt werde. Ja mir wurde sogar von einigen Leuten, die an der Entscheidung einer möglichen Weiterbeschäftigung beteiligt waren noch gut zugeredet. Ich machte mir damals dann natürlich die Hoffnung, wurde dann aber auf das bitterste enttäuscht. Um ehrlich zu sein, diese Enttäuschung habe ich bis heute noch nicht so ganz verwunden.

Mitte 2006 wurde dann bei meinem damaligen Arbeitgeber entlassen. Auch dieses mal wurden bei mir Hoffnungen gestreut das ich in einer anderen Position weiter beschäftigt werden könnte. Ich klammerte mich auch an diese Hoffnung. Nur um am Ende doch wieder enttäuscht zu werden. Das ich in dem Fall nicht entlassen wurde, ist eigentlich mehr einem dummen Zufall zu verdanken. Ich rutschte in eine Position für die ich (und auch kein anderer) eigentlich nie vorgesehen war.
Aber sonderlich lange hielt diese neue Stelle dann auch nicht. Zum 31.12.07 erhielt ich dann “endlich” meine Kündigung. Erst drei Wochen vor Antritt in meine Arbeitslosigkeit wurde in mir seitens der Firma wieder so etwas wie Hoffnung auf eine Weiterbeschäftigung in anderer Position gepflanzt. Natürlich machte ich mir dann wieder Hoffnung, und natürlich platzte auch diese Seifenblase.

Ich weiß nicht wieso ich mir immer wieder Hoffnungen gemacht habe, die dann immer wieder enttäuscht wurden.
Mein derzeitiger Arbeitsvertrag bei dem neuen Arbeitgeber läuft noch drei Monate. An meiner Kühlschranktür habe ich einen kleinen Zettel hängen, an dem ich jede Woche eine Woche abzähle. So lange bis ich das Ende meiner Vertragslaufzeit erreicht habe.
Als ich jemanden von der Liste erzählte (keiner aus der Firma), wurde ich wieder mit der Frage konfrontiert warum ich so negativ sei. Will ich denn gar nicht das mein Vertrag verlängert wird?
Und ich antwortete, das es mich schon freuen würde wenn mein Vertrag verlängert werden würde, all der streßigen Fahrerei mit der S- Bahn zum Trotz (an die Fahrerei kann ich mich einfach nicht gewöhnen, aber sollte mein Vertrag verlängert werden, würde ich ja umziehen). Aber ich möchte nicht wieder enttäuscht werden, weil ich mir in den Kopf gesetzt habe das mein Arbeitsvertrag verlängert wird, was dann am Ende doch nicht passiert.
Ich bin es leid mir immer und immer wieder Hoffnungen zu machen, die dann enttäuscht werden. So rechne ich erst mal mit einem negativen Ausgang, was mich dann nicht enttäuscht. Und wenn es dann ganz anders kommt, um so besser. Dann habe ich wenigstens einen Grund mich zu freuen.

Aber Hoffnungen will ich mir nicht mehr machen. Hoffnungen haben mich bis jetzt immer enttäuscht. Und das nicht nur in Sachen Arbeit.   

Die Jeansjacke

Ok, der eine oder andere wird es mitbekommen haben, ich hasse den Winter und die Kälte. Im Winter habe ich eine nahezu unerträgliche schlechte Stimmung. Das ist wohl das Leid eines im Sommer geborenen. Besonders schlimm finde ich im Winter immer, das man sich in dicke Sachen einpacken muß, wenn man nicht den Kältetod sterben will. Und trotz dem man sich dann in dicke Sachen wirft, friert man trotzdem wie ein Schneider. Das hat dann wiederum zig Kälteerkrankungen zur Folge.

Gestern sah ich sie bei mir an der Tür hängen, meine alte und heißgeliebte dünne Jeansjacke. Die Jacke ziehe ich so gut wie kaum noch an, da sie sich schon langsam in ihre Bestandsteile aufzulösen scheint. Nur manchmal überkommt es mich, und ich ziehe die Jacke dann über. Da ist es mir egal was die Leute über mich und meine zerfallende Jacke denken. Ich fühle mich sauwohl, wenn ich diese dünne Jacke trage, das kann man nicht Worte fassen.

Jeansjacke1

Wie ich also nun die Jacke an meiner Tür hängen sah, überkam es mich. Ich zog die Jacke über, und fühlte mich ab dem Moment pudelwohl. So lief ich dann bestimmt eine Stunde lang mit angezogener Jeansjacke durch die Wohnung, machte meinen Abwasch und noch dieses oder jenes. Es war ein wirklich schönes Gefühl, wieder diese Jacke an meinem Körper zu spüren. Eine dünne und leichte Jacke, keine Winterjacke. Ich spürte förmlich wie unendlich viele Glückshormone meine Körper durchfluteten.

Nun warte ich darauf, das es wirklich wärmer wird, und ich die Winterjacke wirklich beiseite legen und mich dann in leichterer Überbekleidung auf der Strasse sehen lassen kann. Aber diese eine Jacke, die ich gestern getragen habe, wird auch dieses Jahr nicht sonderlich oft ausgeführt. Ihr Zustand verschlechtert sich auch von Monat zu Monat… sehr bedauerlich!

Der Rücken mal wieder

Bedingt durch die Grippe verbrachte ich ja die letzte Woche recht viel Zeit im Bett. Eigentlich viel zu viel Zeit. So krank im Bett liegen bleiben ist nichts für mich, es fällt mir unheimlich schwer einfach da zu liegen. Egal wie schlecht es mir geht.
Während ich also fiebrig im Bett lag, kam mir der Gedanke das ich eigentlich mein Schlafzimmer umräumen wollte. Eigentlich hatte ich mir das ja für meine Arbeitslosigkeit vorgenommen. Aber ich konnte ja nicht ahnen das ich so schnell wieder in Lohn und Brot stehen würde.
Naja, um ehrlich zu sein, ich war bis jetzt auch viel zu faul das in Angriff zu nehmen. Eigentlich ist es ja auch nicht viel. Mein Schlafzimmer ist wirklich klitzeklein.

Aber jetzt will ich endlich mein Bett mal anders stehen haben. Nun ist die Butter braun. Und so fasste ich mir am Donnerstag, den ersten Tag auf Arbeit nach meiner Grippe, den Entschluss diesen Samstag endlich mein Schlafzimmer umzuräumen.
Tja, leider werde ich dieses Vorhaben wohl doch verschieben. Mein Rücken will sich einfach nicht beruhigen, so das ich erst mal davon absehen werde umzuräumen. Gestern zum Feierabend war es wieder mal besonders heftig.

Und ich weiß nicht woher das kommt. Die letzten Tage im Bett ging es wunderbar. Und kaum bin ich auf Arbeit, fangen die Probleme wieder an. Dabei muß ich dort nicht schwer heben oder sowas. Aber sobald ich sitze, und dann aufstehen will oder mich bücken muß, muß ich erst mal meinen Rücken versteifen um nicht vor Schmerz aufzujaulen. Das sitzen selbst ist schon eine kleine Qual für mich.

Auf dem Weg nach Hause leide ich dann noch einmal, denn die Sitze in der S- Bahn sind scheinbar alles andere als gut für den derzeitigen Zustand meines Rückens. Es ist zum verrückt werden… wenn ich nur wüßte woher das kommt, und was der Auslöser des Ganzen ist.
Denn es ist ganz schön nervig sich immer mit Bedacht hinzusetzen oder aufzustehen, nur um keinen Schmerz zu riskieren. Und sich normal bücken zu können um sich die Schuhe anzuziehen, das wäre auch mal wieder was feines.

Irgendwie schade, aber ich hoffe ich kann das mit dem umräumen meines Schlafzimmers wirklich bald mal in Angriff nehmen.