Monatsarchiv für Juli, 2007

Automatisch öffnende Türen

Ich habe ein Problem mit automatisch öffnenden Türen. Denn automatisch öffnende Türen mögen mich offensichtlich nicht. Jedesmal wenn ich auf eine Tür zugehe, die sich automatisch öffnet, bzw. öffnen sollte, öffnet sie sich gerade bei mir nicht. Zahlreiche Passanten vor mir haben kein Problem mit der Tür. Sie gehen drauf zu, die Tür öffnet sich, und alles ist gut. Aber kaum betrete ich die Bühne, weigern sich die Tür mir zu öffnen. Und das passierte mir bis jetzt bei so ziemlich jeder automatischen Tür der ich bisher begegnet bin.

Bin ich wirklich so unscheinbar das mich die Sensoren der Türen nicht wahrnehmen? Die Zeiten wo ich so extrem dünn bin, so das ein sensibler Sensor mich evtl. nicht registriert, sind doch schon lange vorbei.
Zig Leute vor mir haben kein Problem, und ausgerechnet bei mir passiert an der Tür nichts? Das gibt mir schon zu denken.

Mittlerweile ist es sogar schon soweit gekommen, das ich freiwillig die normale Tür benutze, wenn ich denn eine Auswahl habe.
Aber irgendwann steige ich auch noch dahinter wieso die automatischen Türen mich nicht mögen.
Man gut das ich nicht im Krankenhaus oder im Kaufhaus arbeite!

Für die rechte Seite (2)

Am kommenden Samstag liegt es nun zwei Wochen zurück seit ich mir das Tattoo, meinen neuen Talisman, habe stechen lassen. In diesen (fast) zwei Wochen ist auch schön alles abgeheilt, der Schorf ist nun vollends verschwunden.

Wie versprochen untenstehend nun ein Bild vom fertigen Endprodukt, zusammen mit einem kleinen Bericht über meine Eindrücke und Empfindungen während der Sitzung. Ich persönlich finde es schon berichtenswert, denn immerhin war es mein erstes mal.

An einem Dienstag habe ich mich nach der Arbeit auf dem Weg zum Tattoostudio meiner Wahl gemacht, um mich zu erkundigen. Die wichtigsten Fragen waren schnell geklärt, und zu meiner Überraschung bekam ich mit dem darauffolgenden Samstag schnell einen Termin zum tätowieren, da ein Kunde abgesprungen ist. Mir sollte es recht sein, so hatte ich weniger Zeit zum nachdenken und um evtl noch einen Rückzieher zu machen. Denn hätte ich den Samstag nicht zugesagt, hätte ich bis September warten müssen. Vorher war halt bis auf den Samstag nichts mehr frei.

Der Tätowierer fragte mich bei der Vorsprache fast schon flehend, ob mein gewünschtes Motiv doch nicht etwa ein chinesisches Symbol darstellt. Die macht er, verständlicher Weise, nicht sehr gerne. Aber dazu gleich mehr.
Und da ich schon wie ein großer Junge aussehe, brauchte ich auch nicht meinen Ausweis vorlegen, um zu beweisen das ich volljährig bin.

Ja und dann war er da, der Samstag wo ich mein erstes Tattoo bekommen sollte. Wider Erwarten habe ich die Nacht gut geschlafen. Da war nichts von großer Aufregung und einer schlaflosen Nacht.
Ich bin dann zum vereinbarten Zeitpunkt ins Tattoostudio, und dann ging es auch gleich los.
Mein Tage zuvor zuvor kleiner kopiertes Motiv (das Original war etwas sehr groß) wurde auf die Vorlage des Tütowierers übernommen, welches dann auf meinem Oberarm platziert wurde. Fortfahren ‘Für die rechte Seite (2)’ zu lesen

Holzige Geschichte

Wieder einmal erwischte mich ein Stöckchen. Dieses mal ein Geschichten- Stöckchen.
Hier geht es darum eine Geschichte weiter zu spinnen, die über das Stöckchen dann nach und nach wächst.

Angefangen hat Firecrow, gefolgt von Prinzzess, die an Barbara weiterreichte, welche dann Hans damit bedachte. Ja und der Hans hatte nichts besseres zu tun, als mir dann das Stöckchen an den Kopf zu werfen.

Aber nun zu Geschichte, die so begann:

Eines Nachmittags saß ein kleiner Junge am Rechner, der jeden Tag so seine Blog-Seiten durchsurft und immer interessante Themen liest. Darauf hin, bestellte er sich erstes Webpaket. Er wollte ab heute auch bloggen. Dazu braucht er aber…

…erst Mal eine Toilette Denn bei einer ausgiebigen Sitzung lässt es sich am besten denken.
Nach etwa 1 Std. hatte er fertig gedacht. Er hatte DIE Idee, die die gesamte Bloggerwelt revolutionieren würde. Man würde seinen Namen in jeder Zeitung lesen, er würde ins Fernsehen eingeladen werden und da könnte er dann endlich von seiner Idee berichten, welche…

…er aber erstmal mit seinem Kumpel Horst-Kevin absprechen mußte. Horst-Kevin, von allen nur ‘dicke Lippe’ genannt, weil er diese so oft riskiert, hatte Eltern mit viel Schotter und ein Teil von dem mußte her, um diese bahnbrechende Idee zu verwirklichen. Er zog sich an und wollte gerade zur Tür hinaus, als…

…ihm dieser halbschwule Friseurimitator, der jetzt der Begatter seiner Schwester war, in der Tür fast über den Haufen rannte. “Kannst du nicht aufpassen, du chilenische Dorfschwuchtel” raunte er ihn an. “Ist ja schon gut, Grosser” erwiderte der, “hast du es etwa eilig?” “Ne, ich renne immer so” rief er ihm im vorbeigehen entgegen, “dann nutzen meine Absätze nicht so schnell ab…” Noch bevor die Dorfschwuchtel ihm antworten konnte, war er die 5 Treppenstufen herunter gesprungen und riss die Haustüre auf.

FORTSETZUNG

…Hastig machte er sich auf den Weg. Seine Idee war, in seinen Augen, grandios. Während er so die Strasse seinem Ziel entgegen rannte, malte er sich aus was er so alles anstellen würde, wenn seine Idee zündet und er berühmt wird. Schnell rannte er an dem Computershop vorbei, wo er sonst eigentlich immer staunend am Schaufenster stehen bleibt um die Auslage zu begutachten. Aber heute nicht, heute war alles anders. Heute würde sich sein Leben schlagartig ändern.
Wenig später stand er schon vor dem Haus in dem sein Kumpel Horst-Kevin wohnt. Ob Horst-Kevin wohl zu Hause war? Vielleicht hätte er doch vorher anrufen sollen. Er drückte auf die Klingel, als sich plötzlich die Tür vor ihm öffnete und…

Ach herjeh, wem reiche ich das Stöckchen nur weiter!? Na ich versuche es mal mit Dat Hilli. Na, steigst Du mit ein?

Ein interessantes Angebot

Da hat eine australische Lehrerin, die in einem Jungeninternat unterrichtete, ihren pubertierenden Schülern ein interessantes Versprechen gemacht.
Sie wollte mit dem Klassenbesten in Mathematik eine Nacht verbringen. Die Jungs, nun alle angespitzt (weil die junge Frau wohl recht atraktiv ist), haben sich alle angestrengt um Klassenbester zu werden. Eine Nacht im Bett mit der Frau war den Jungs die Anstrengungen des Lernens allemal wert.

Am Ende hatte einer der Schüler die Note 1,0 durch seine Lernbemühungen erreicht, aber mit der versprochenen Nacht mit der Lehrerin wurde nichts. Denn die Frau wurde, noch vor der Zeugnisausgabe, von der Schule suspendiert weil sich einige Eltern beschwert haben.

Der “Gewinner” hingegen will die Nacht eingelöst wissen, und möchte die Lehrerin anrufen und fragen ob sie noch zu ihrem Wort steht.

Ach je, das nenne ich mal eine gute Idee um Schüler zu motivieren. Die Lehrerin selber sagte ja hinterher, das sie das nicht so ganz ernst gemeint hätte, da sie mit dem Gewinner ins Kino gegangen wäre. Diese Aussage hat ihr auch nicht geholfen, sie bleibt weiterhin suspendiert.

Hätte meine damalige Mathelehrerin so etwas gemacht, hätte ich mich an dem Lernwahn allerdings nicht beteiligt. Denn die Frau war alles andere als jung und attraktiv.
Aber eine 1,0 in Mathematik hätte ich eh nie erreicht.

Wenn das Licht auf Dich fällt

Vor kurzem habe ich mir mal wieder eine Konzert DVD gegönnt. Meine Wahl fiel dieses mal auf “wenn das licht auf dich fällt”, der DVD zur Westernhagen Tour 2005.

Ich dachte ja, das kann nicht so schlecht sein, da machst Du keinen Fehlkauf. Denn Westernhagen habe ich bisher dreimal live gesehen, und jedes dieser drei Konzerte war doch ein Erlebnis.

Das Berliner Konzert im Jahr 2005 habe ich nicht besucht. Ganz einfach aus dem Grund, weil mir die Konzertkarte viel zu teuer war. Den genauen Preis habe ich dann auch erfolgreich verdrängt. Diesen Preis empfand ich schon als Frechheit, zumal die Tickets über ein Jahr vor Konzertbeginn zum Verkauf standen. Ich habe es nicht verstanden. Wieso soll ich so viel Geld für ein Konzert ausgeben, was erst in über einem Jahr stattfindet? In einem Jahr kann sehr viel passieren.

Wie auch immer, als ich die DVD der besagten Tour dann im Regal stehen sah, habe ich sie mir dann gleich gegriffen.
Aber wie ich mir die DVD zu Hause dann ansah, wurde ich schwer enttäuscht. Ich kann es nicht anders sagen.

Der Großteil des ersten Titels, “Weißt Du das ich Glücklich bin”, wird im Splitscreen dargestellt. Auf der linken Seite des Bildschirms wird das Ergebnis einer Kamera dargestellt, und auf der rechten Seite das einer anderen Kamera. Da wurde mir fast schlecht. Vor allem weiß man nicht wo, bzw. auf welche Seite, man zuerst hingucken soll. Fortfahren ‘Wenn das Licht auf Dich fällt’ zu lesen