Ich habe meine Last.fm Playlist in der Seitenleiste gegen eine Liste der zuletzt bei mir auf dem Rechner gespielten Titel eingetauscht. Irgendwie gefällt mir das doch ein bissel besser als eine Liste meiner Favoriten. Zumal ich via Last.fm nicht alle meine Favoriten abdecken kann, da alle bei Last.fm nicht “abspielbar” sind. Mein Musikgeschmack ist eben nicht Massenkompatibel… und vieles aus Deutschland fehlt einfach. Schade eigentlich.
Monatsarchiv für Juni, 2007
Da habe ich heute nicht schlecht gestaunt, wie ich bei Strandkiesel vorbeischaute, und dort entdeckte das man sich jetzt einen Simpsons- Avatar zusammenbasteln kann.
Das wollte ich schon immer mal, und so habe ich mal schnell Springfield besucht, und kam merkwürdig verändert wieder.
Aber seht selbst…

Ja, so sehe ich also im Springfield Universum aus. Wer es selber mal ausprobieren möchte, kann das hier auf Simpsonsmovie.com machen. Oben in der Leiste “Create your Simpsons Avatar” anwählen, und los geht es.
Ich bin ja schon gespannt auf Eure Kreationen.
Mich würde ja mal interessieren was auf einem Rock- Konzert passiert wenn die Band das Publikum von der Bühne weg die obligatorische Frage stellt, “Are you ready?”, und das Publikum antwortet geschlossen “NO!”.
Ist das Konzert dann beendet, oder legt die Band dann erst richtig los?
Am Dienstag habe ich ein Pärchen in der S- Bahn gesehen, das war wirklich sehr merkwürdig.
Als das Paar, beide über 40, in die S- Bahn stieg, wanderte mein Blick gleich zu der Frau. Nicht etwa weil sie attraktiv ausgesehen hätte, sondern weil sie wohl attraktiv aussehen wollte, der Versuch aber sich so zu stylen doch arg fehlgeschlagen ist.
Bei dieser Frau ist der Begriff Schabracke noch harmlos. Sie war geschminkt bis zum “gehtnichtmehr”. Schlimmer jedoch als all die Spachtelmasse in ihrem Gesicht, war ihr Outfit. Das war regelrecht Augenverletzend. Ja, so ziehen sich wohl Frauen über 40 an, die wie 20 wirken wollen.
Sie hatte Jeans an und ein weißes Hemd. Über das weiße Hemd, einen schwarzen Bikini, der wohl ihre Brüste betonen sollte. Vielleicht sieht das bei jungen attraktiven Mädchen gut aus, aber nicht bei so einem Wrack wie der Frau. Zumal der schwarze Bikini (oder was immer das sein sollte) gar nicht mal über ihren Brüsten lag, sondern darunter gerutscht ist.
Darüber trug sie dann eine Jeansjacke. Wenn sie die Jacke wenigstens geschlossen hätte, aber so mußte sich jeder das Elend ansehen.
Ihr Partner war sichtlich angetrunken, war aber still und sagte kein Wort. beide wollten wohl zu einer Feier, denn sie trug einen eingewickelten Blumenstrauss in der Hand.
Aber nach einer Station fing der Typ an herumzupoltern ohne einen wirklich Grund zu haben. Er meckerte laut herum und stieß wüßte Beschimpfungen aus, die aber an keinen im Wagon gerichtet waren. Quasi die lautere Version des Selbstgespräches.
Da mußte ich mir dann Sätze anhören wie, “Alle einsperren und verrotten lassen”, oder “raus mit dem Pack”.
Die Härte war aber der Ausruf, “He*l H*tler!”.
Nun gut, ich für meinen Teil denke mir, lass mal einen einzelnen Besoffenen reden und poltern. Den zu massregeln hätte keinen Sinn, der will ja nur Streit. Und wenn er nüchtern ist hat er eh alles vergessen. Da ist die Mühe sich mit dem verbal anzulegen ja vergeudete Luft. Auch wenn es wirklich nicht schön ist was man da zu hören bekommt. Und außerdem, wer legt sich schon gerne mit einem besoffenen Gröhlheini an?
Ein anderer Fahrgast sagte hingegen zu dem Besoffenen, er solle still sein. Und wie erwartet polterte der Trunkenbold dann noch lauter rum, und wollte sich mit dem anderen Fahrgast anlegen. Bis der Fahrgast aufstand und sich wohl nicht die Butter vom Brot nehmen lassen wollte. Zwar pöbelte der Besoffene weiter herum, aber zu einer direkten Konfrontation mit dem Fahrgast wollte er es jetzt wohl auch nicht mehr kommen lassen.
Seine Begleiterin, die Schabracke, war das sichtlich unangenehm. Die entfernte sich still und heimlich einige meter weiter weg von ihm.
Und auch als sie am ausstiegen, nahm sie eine andere Tür als er.
Auf dem Bahnhof selbst, soviel konnte ich noch sehen als der Zug weiterfuhr, wartete er auf sie. Aber sie sorgte dafür das er immer vor ihr herging. Quasi unter dem Motto, “den kenne ich nicht, der gehört nicht zu mir”.
Herrjeh, was scheinen die Zwei doch für ein armseliges Leben zu führen… aber wie heißt es so schön, “Seelig sind die geistig armen!”.
Ja, hier in der Berliner S- Bahn kann man wirklich was erleben.
So, ich hoffe das ist jetzt der letzte Beitrag zu diesem Thema, und das Kapitel wäre damit dann geschlossen.
Heute Morgen fühlte ich mich ja relativ gut. Die extreme Schwäche und die Gelenkschmerzen waren verschwunden, und auch von Durchfall und Erbrechen war nichts zu merken. Ich hatte lediglich ein etwas flaues Gefühl im Magen. Zwar fühlte ich mich noch ein wenig schlapp, aber nicht mehr so extrem wie am gestrigen Tag.
Was stand mir da noch im Weg zur Arbeit zu fahren? Und so fuhr ich dann zur Arbeit. Aber das hätte ich wohl lieber sein lassen sollen. Denn während der Fahrt mit der U- und S- Bahn wurde mir richtig übel. Zwar mußte ich mich nicht übergeben, aber das Übelkeitsgefühl alleine ist ja schon kein schönes Gefühl.
Und auch den ganzen Tag über auf Arbeit blieb dieses Gefühl in meinem Magen. Aber was solls, ich habe den Tag geschafft, und bin nun wiederr zu Hause.
Ich weiß ja das es doof von mir war heute schon zur Arbeit zu gehen, anstatt mich zu erholen. Und ich ärgere mich jedes mal in solchen Situationen (wie wenn ich mich z.B. mit Migräne auf Arbeit schleppe), das ich anstatt zum Arzt doch zur Arbeit gehe. Hm… werde ich mich da jemals ändern?
Wie dem auch sei, morgen wird es mir dann wieder richtig gut gehen. Da ist ja dann auch schon Mittwoch, und die Woche somit fast vorüber.
Allerdings frage ich mich jetzt, ob ich meine zwei Mitkollegen heute angesteckt habe (bei meinem Schwager auf Arbeit ging das ja ganz schnell). Und wenn ja, soll ich da ein schlechtes Gewissen haben oder nicht?
Sollten die zwei Kollegen sich was eingefangen haben und krank sein, werde ich die Ruhe auf Arbeit zumindest genießen.





Letzte Kommentare