Monatsarchiv für Februar, 2007

Andi in Technicolor

Jetzt bin ich endlich dazu gekommen mich selber zu basteln. Nachdem ich das zuerst bei nberlin gesehen habe, und später dann bei ela und hans, wollte ich mir endlich auch mal meinen AndiBerlin- Charakter bei meez.com basteln.

Jugendliche Randalierer

In der vergangenen Woche habe ich am späten Nachmittag / frühen Abend auf meiner Heimfahrt von der Arbeit drei Jugendliche gesehen, die die S- Bahn mit ihren dicken Eddings beschmiert haben.

Sie kamen in den Wagon rein, und fingen dann bei beginn der Fahrt an ihre komischen Kringel an Türen, Fenstern und Verkleidungen zu malen. Kringel, die wohl Namen oder Abkürzungen darstellen sollen, die aber am Ende kein vernünftiger Mensch lesen / entziffern kann. Alle hatten Kapuzenpullis an, deren Kapuzen über den Kopf gezogen waren. Einer der Drei fühlte sich besonders stark, und / oder stand unter besonders viel Adrenalin und machte Schattenboxen und trat gegen Sitze und Wände.

Wie ich sah das sie anfingen den Wagon zu verunstalten, überkam mich eine grenzenlose Wut auf diese Spinner. Aber ich wagte nicht aufzustehen und was zu sagen. Dafür, so muß ich gestehen, bin ich dann doch zu feige gewesen. Und aufgrund des doch gewaltsam wirkenden Auftretenden der Drei, schien mir das auch keine gute Option zu sein. Trotz aller Wut über diese sinnlose Tat, schämte ich mich aber das ich mich nicht traute da einzuschreiten.

Was finden die Kids so toll daran alles zu verunstalten? Ich werde das nie verstehen.

Und weg war sie

Auf einmal war sie weg, die Bürozicke. Habe ich jetzt was verpasst? Wirklich schade!

Autofragen

Gestern habe ich mir endlich einen neuen Drucker geholt, da der alte ja massiv Probleme mit dem Papiereinzug hatte. Alle erhaltenen Tipps zur Behebung des Problems mit dem Papiereinzug funktionierten nicht, und wenn dann nur sehr sehr kurzzeitig. Sehr bedauerlich, aber nicht zu ändern.

So buchte ich mir als Carsharingteilnehmer bei meinem Anbieter für den gestrigen Vormittag ein Auto, um den alten Drucker zur Abfallsammelstelle zu bringen, und gleich einen neuen Drucker zu kaufen. Mit so einer großen Kiste ist es immer etwas doof im Bus zustehen. Und Autofahren ist da doch bequemer.

Wie ich also dann den neuen Drucker aus dem Auto lud, hat mich mein ungeliebter Nachbar dabei gesehen.
Worte werden mit dem nicht mehr gewechselt, dafür ist er mir im laufe der Zeit zu unsympathisch geworden, und er hat mich (wenn auch unbewusst) zu sehr geärgert. Ich grüße ihn nur noch höflich wenn ich ihn sehe, und dann sehe ich zu das ich so schnell wie möglich in meine Wohnung komme.

Gestern stiefelte ich also mit meinem Drucker die Treppe nach oben, und da spricht mich besagter Nachbar an.
“Neues Auto?” wollte er wissen. “Nee,” sagte ich “ist ein Leihwagen”. Ich hatte keine Lust ihm noch das Prinzip des Carsharing zu erklären. Das hätte er wohl auch nicht verstanden. Und in gewisser Weise ist das ja auch ein Leihwagen.

Was ich nur so seltsam finde, da redet man lange Zeit nicht mehr miteinander, und kaum wird man mit einem “neuen” Auto gesichtet, erwacht wieder das Interesse bei den Mitmenschen. Wie kommt das? Ist es wirklich so wichtig zu erfahren ob der andere nun ein neues Auto hat, das man ihn darauf ansprechen muß?
Hätte der Nachbar mich auch angesprochen wenn ich mit einer neuen Stehlampe angekommen wäre? Wohl kaum.

Ja, Autos scheinen die Leute wirklich zu interessieren, und es scheint für viele wirklich noch was ganz besonderes zu sein. Mir geht es eigentlich am Allerwertesten vorbei, ob nun Nachbar X oder Y ein neues Auto hat oder nicht. Aber andere ticken da nicht so… leider.

Mein Abend mit einer alten Dame

So richtig mit ausruhen und entspannen zum Feierabend und Wochenendbeginn war gestern bei mir leider nichts.
Denn kurz bevor ich mich aufraffen wollte mir Knoblauchbaguettes in den Ofen zu schieben, klingelte es an meiner Tür.

Zwei Nachbarinnen standen davor. Eine von denen, hat ihren Schlüssel zu Hause vergessen, und nun ist die Tür zu und sie kommt nicht mehr rein. Die alte Dame war sehr aufgelöst, und wußte nicht was sie machen soll. Sie holte dann eine andere Nachbarin, welche mich dann von der Couch klingelte.

Die Tür habe ich auch nicht aufbekommen. Bedingt durch die Bauform des Türrahmens kommt man da nicht mit einer Plastikkarte zwischen. So klug war ich ja auch schon. Einen Schlüsseldienst holen wollte ich nun auch nicht, die kosten ja Unmengen an Geld. Und Freitag Abend nach 19 Uhr wollen die bestimmt noch mehr als üblich haben.

Und so bat ich die alte Dame erstmal zu mir hinein, damit sie telefonieren kann. In Gedanken hoffte ich inständig das sie wegen ihrer schlechter Augen das “derzeitige” Chaos in meiner Wohnung nicht so richtig sieht. Die Frau war so aufgelöst und durch den Wind, das sie kaum ansprechbar war, geschweige denn telefonieren konnte. Es war wirklich ein Kampf ihr ein paar Namen ihrer Kinder aus der Nase zu ziehen. Wer von denen evtl einen Schlüssel zu ihrer Wohnung haben könnte, wußte sie nicht. Einen der mir genannten Namen fand ich dann samt Nummer im Telefonbuch Internet. Aber da ging keiner an das Telefon. Ich durfte lediglich mit dem Anrufbeantworter reden. Die alte Dame wurde immer fahriger, und ich wußte nun auch nicht mehr so richtig weiter, wollte aber immer noch nicht den Schlüsseldienst holen. Fortfahren ‘Mein Abend mit einer alten Dame’ zu lesen