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Panik am Abend

Du meine Güte habe ich mich gestern erschrocken. 
Nachmittags habe ich mir zwei Folgen von “The Walking Dead” von DVD auf meiner Playstation gegönnt (ich muß mal gucken wann mit der dritten Staffel auf DVD zu rechnen ist), und dann anschließend das wunderbare “The Last of us” weitergespielt. Laut Spielestatistik habe ich schon 20% des Spiels geschafft.
Wenn ich “The Last of us” durch habe, dann werde dazu wohl mein Fazit schreiben, aber das kann dauern. Aber weiter im Text, ich spiele also “The last of us”, als plötzlich an spannender Stelle das Spiel einfriert. Nicht passierte mehr, keine Reaktion auf dem Bildschirm. Kann ja mal passieren, dachte ich mir, und so holte ich die Disk aus dem Laufwerk, schaltete die Konosle aus und wieder an, und legte dann die Disk wieder ins Laufwerk. 

Nachdem das Spiel dann gestartet wurde, war nach wenigen Minuten ein sehr sehr lautes brummen zu hören. Also so richtig laut. Zuerst dachte ich ja, meine Nachbarin saugt nebenan ihre Wohnung durch. Ich kann ja schlecht Geräusche orten, wo ich doch nur mit einem Ohr höre. Als ich mich dann an die Playstation stelle, mußte ich dann feststellen das das sehr laute brummen von eben dieser kam. Ich habe noch nie einen Kühlerlüfter so laut rotieren hören. Und die werte Leserschaft kann mir glauben, ich habe im laufe meines nun fast schon 25 jährigen Breufslebens einiges an Kühlerlüftern gesehen und gehört!

Da habe ich es echt mit der Angst zu tun bekommen. Schnell habe ich die Disk raus genommen, und die Playstation ausgeschaltet. 
Anschließend habe ich mal im Web nach dem Phänomen gesucht. Natürlich wurde ich fündig. Viele Möglichkeiten gibt es da, die für das Verhalten meiner Playstation die Ursache sein könnten. Total verstaubtes Innenleben und daraus resultierende Hitzeentwicklung, oder sich auflösende Wärmeleitpaste an diversen Bauteilen und noch einiges mehr.

Ich schaute dann mal gleich nach Reparaturstellen in Berlin für die Playstation. Denn falls der Fehler doch tiefer liegt, wollte ich evtl. einen Konsolenfachmann die Arbeit überlassen. Auch habe ich mal geguckt was mich eine neue Konsole kosten würde. Immerhin muß man ja abwägen ob sich eine Reparatur lohnt, oder ob ich am Ende mit einer neueren und Stromsparenden Konsole nicht besser fahre. Denn immerhin ist meine Playstation auch schon fünf Jahre alt.

Geärgert habe ich mich schon, das das ausgerechnet jetzt passieren muß, wo ich seit Monaten mal wieder richtig dicke Lust habe mehr mit der Konsole zu spielen, nachdem sie lange lange Zeit mehr als DVD und Blurayplayer ihr Dasein fristete. Und dann das!

Gut, ich konnte es nicht lassen, und habe nach einer guten Stunde abkühlpühase die Konsole wieder neu gestartet und es gewagt “The last of us” zu spielen. Dieses mal ohne einen Ausseter oder einem lauten Lüfter.
Auch bei meinen heutigen zwei Folgen von “The Walking Dead” tat die Playstation ohne zu murren ihren Dienst? Also alles wieder normal.
Nun, vielleicht war der Konsole einfach nur zu warm, und hat so erst mal den Dienst verweigert, und nach dem Neustart dann den Lüfter so hochdrehen lassen. Klingt, wenn man das derzeitige warme Wetter (und ich liebe es!) berücksichtigt, doch plausibel.
Nun, mir gibt das Zeit meine Daten und Spielstände der Playstation auf eine andere Festplatte zu sichern, und so gewappnet zu sein für den Fall das meine alte Konsole doch stirbt. Dann habe ich wenigstens alle wichtigen Daten für eine neue Konsole. Denn reparieren, so mein Fazit, lasse ich die alte Konsole wohl nicht. 

 

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Gucken, gucken und zwischendurch zocken

Ach das ist jetzt doof. 
Ich würde jetzt gerne meine frisch erworbende Staffel fünf von “The Big Bang Theory” auf DVD weitergucken, und wenn ich fertig bin mir die ebenfalls neu erworbene erste Staffel von “The Walking Dead” ansehen, und zwischendurch dann weiter an “Bioshock Infinite” auf meiner Playstation weiterzocken.  

Aber irgendwie meint mein inneres Ich, ich solle doch mal ins Bett gehen, sonst hänge ich morgen wieder so durch wie heute!
Blöd wenn man älter und vernünftig wird. Das hätte es früher nicht gegeben! 

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Fazit nach einem Monat “Star Trek: Enterprise”

Es ist vollbracht, ich habe die Serie “Star Trek: Enterprise”, welche ich mir vor etwas über einem Monat gekauft habe, endlich zu Ende geguckt.  
Auch meinem Plan, mir jeden Tag nicht mehr wie zwei Folgen anzugucken, ist nichts geworden. In der Woche, wenn ich von Arbeit kam, habe ich diese “Zwei Folgen Politik” durchgehalten. Aber an den Wochenenden habe ich regelrechte Star Trek Dauersitzungen vollzogen.   

Ich konnte einfach nicht anders, denn die Serie ist wirklich sehr gut, so das ich an den Wochenenden eben kaum abwarten konnte wie es nun weitergeht und mir gleich die nächste Folge angetan habe. So das ich am letzten Samstag dann bei der letzten Folge angekommen bin. 
Schön, lustig, spannend und gut war es.

Es hat wirklich Spaß gemacht die Charaktere innerhalb der Serie reifen zu sehen. Ich glaube die größte Veränderung innerhalb der Serie hat Hoshi gemacht.
Besonders genoßen habe ich die Folgen wo Phlox und T’Pol einen gemeinsamen Dialog hatten. Gerade Phlox mit seinen vielen Tieren in der Krankenstation hat mir gefallen, der sich zu meinem Lieblings- Charakter der Serie entwickelt hat. 

Die ersten zwei Staffeln waren die übliche Star Trek Kost, aber in der dritten Staffel ging dann richtig die Post ab. Die Enterprise ist auf der Suche nach den Xindi, die die Erde angegriffen haben. Und das eben die gesamte dritte Staffel über. Also quasi ein gesamter Handlungsbogen über eine komplette Staffel hindurch. Ein sehr mutiger Schritt das so zu machen wie ich finde. Gut, ich habe das alles nun auf DVD gesehen, aber der Fernsehzuschauer wird das wohl nicht so gerne angenommen haben. Denn schnell ist bei der Fernsehaustrahlung ja eine Folge verpasst, und man kommt als Zuschauer schwer wieder rein. Wer weiß, vermutlich hat diese Taktik der Serie am Ende so viele Zuschauer gekostet, so das die Serie dann nach der vierten Staffel abgesetzt wurde. The Next Generation, Voyager und Deep Space Nine liefen ja jeweils über ganze sieben Staffeln.

Die vierte Staffel war dann einfach grandios. Innerhalb dieser Staffel gab es viele Geschichten, die sich über zwei bis drei Folgen erstreckt haben. In einer der Geschichten wird dann auch erklärt warum die Klingonen in der Kirk Ära anders aussehen als zu Beginn der Serie Enterprise, so wie wir sie bei The Next Generation kennen gelernt haben (was übrigens in der wirklich guten Tribbles Folge in Deep Space Nine angesprochen wurde). Eine wirklich gute Erklärung, mit der ich durchaus zufieden leben kann.   
Einzig alleine die Handlung im Spiegeluniversum hat mir nicht gefallen. Aber mit dem Spiegeluniversum konnte ich auch schon bei Deep Space Nine nichts anfangen.  

Und am Ende? Am Ende bleibt ein doch irgendwie trauriges Gefühl das nach nur vier Staffeln Schluß ist, obwohl noch reichlich Stoff für viele weitere Folgen vorhanden ist. 
So schlecht wie “Star Trek: Enterprise” von vielen gemacht wurde, finde ich die Serie nicht. Sie rangiert noch weit vor “Deep Space Nine” auf meiner persönlichen Beliebheitsskala.  

Ich bin sogar ein klein wenig am überlegen ob ich mir nicht auch noch die Klassische Serie mit Kirk besorgen soll. Als Kind habe ich diese gerne gesehen. Aber heute wirkt alles so altbacken und… lächerlich. Ich weiß nicht ob ich mir da eine Freude mit machen würde. Aber dann hätte ich alles an Serien aus dem Star Trek Universum komplett im Regal bei mir stehen (diese alberne Zeichetrick Serie klammern wir da mal aus).  

 

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Tatort

Die Leute auf Twitter sind schon seltsam.
Nölen jede Woche alle herum wie schlecht der aktuelle Tatort wieder ist, und schauen dann beim nächsten Tatort doch wieder zu, nur um sich erneut auf Twitter während des Films darüber zu beschweren.

Ich für meinen Teil schaue mir den Tatort schon lange nicht mehr an. Der Tatort reizt mich nicht mehr. Dabei habe ich den Tatort früher sehr gerne gesehen.
Auch kann ich nicht verstehen warum der Tatort mit dem Jan Josef Liefers bei so vielen Zuschauern so beliebt ist. Mit einem guten Krimi hat das doch weniger zu tun, mehr mit einer Comedy Sendung. Meine Meinung.

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Im Kino gesehen: Star Trek – Into Darkness

Gestern habe ich den neuen Star Trek Film “Into Darkness” im Form einer Vorpremiere im Kino gesehen. Und der Film hat mich sehr begeistert. 
Gesehen wurde der Film im Rahmen eines Double Features, denn vorher lief der vorangegangene Star Trek Film “Die Zukunft hat begonnen” von 2009. 

Das Star Trek Reboot der Star Trek Serie hat J.J. Abrams 2009 grandios hinbekommen. Der Kniff, die Zeitline zu ändern und sich so von der Originalserie zu abzusetzen ist wirklich genial. Und alles ist irgendwie so “schlüssig”, finde ich. 
Zwar habe ich “Die Zukunft hat begonnen” schon ein paar mal gesehen, aber die Kollegen mit denen ich “Into Darkness” gesehen habe, wollten das Doublefeature mitnehmen. Zwei Star Trek Filme am Stück hat man ja auch nicht alle Tage.

Gesichtet wurden, in dieser Vorpremiere zwei Trekkies in Kostümen der Serie. In diesem Fall einen Trekki in roter Kapitänsuniform (oder war das die Uniform eines Generals?) und einen Klingonen.
Ganz ehrlich, der Typ in der roten Uniform sah absolut lächerlich aus. Das Oberteil wirkte schon authentisch, nur seine Beinbekleidung sah dann doch mehr nach Strumphose aus. Und ich konnte mir ein Grinsen nicht verkneifen wie ich mir den korpulenten Typen dann später nach der Vorstellung in der U- Bahn damit vorstellte. Irgendwie sah er so aus, wie der Comicverkäufer bei den Spimsons. Und der Klingone muß während der zwei Filme unter seiner Maske ja geschwitzt haben wie Sau, denn es war im Saal doch recht warm um den Getränkeverkauf anzukurbeln

Es tat wirklich gut “Die Zukunft hat begonnen” noch mal im Kino sehen. Und obwohl ich den Film ja nun schon ein paar mal gesehen habe, habe ich dennoch das eine oder andere “zum ersten mal” bewußt wahrgenommen, bzw. neu gesehen.
Nach wie vor bin ich begeistert davon, wie nahe die Schauspieler an den Charakteren der Originalserie mit Kirk liegen. Da bekommt man fast schon eine Gänsehaut.
Ja, es war kein Fehler “Die Zukunft hat begonnen” noch mal im Kino zu sehen. Ratzfatz war der Film auch schon zu Ende, so das nach einer Pause dann “Into Darkness” folgte.

Leider leider läuft “Into Darkness” nur in 3D, wo ich ja kein Freund von bin. Aber da habe ich nun mal in den sauren Apfel gebissen. Am Anfang des Films waren die 3D Effekte schon interessant, wie bei jedem Film, aber nach nicht mal der Hälfte des Films ist das alles irgendwie abgeflacht. Ich bleibe dabei, 3D ist in meinen Augen eine unnötige Geldmacherei. Wenigstens hatte ich hinterher keine Kopfschmerzen, wie sonst immer nach dem “Genuss” eines 3D Films.

Aber der Film selber ist einfach nur Hammer. Ich war schwer begeistert von dem Erlebten.
Kirk verliert nach erheblichen Überschreitungen von den Direktiven der Sternenflotte das Kommando der Enterprise. Bis er von seinem Gönner Christopher Pike wieder an Bord geholt wird. Wie Kirk von Pine zurechtgefahren wird weil er in der Mission die zum Filmbeginn gezeigt wurde gegen eben diese Direktiven verstoßen hat, war schon ein magischer Moment der sehr an das Star Trek erinnern, das Gene Roddenberry seinerzeit geschaffen hat. Und dann kommt alles Knall auf Fall.
Die Sternenflotte wird von dem ehemaligen Sternenflotten Offizier John Harrison terrorisiert, und die Enterprise jagd diesen bis an den Rand der Klingonischen Grenze hinterher, um ihn festzusetzen.   
John Harrison entpuppt sich dann als ganz jemand anderes, wo bei der Namensnennung ein großes Raunen im Kinosaal zu vernehmen war. Mehr verrate ich jedoch nicht.
Auch hier wurde der eigentliche Charakter des Bösewichts, welcher in der Originalserie vorkommt, gut in die neue Star Trek Zeitline integriert. Wie erwähnt, es ist alles irgendwie “schlüssig”. Ich kann da keinen großen Fehler erkennen.
Wobei ich mich aber schon ein wenig gewundert habe, wieso die Klingonen wieder einmal anders aussehen als man es gewohnt ist.  

Ja, Star Trek ist optisch und erzählerisch im neuen Jahrhundert angekommen, und das ist so geil!
Das einzige was mir missfällt (neben dem unsäglichen 3D), ist die Tatsache das sich viel zu viel geprügelt wird. Kirk und Spock prügeln sich quasi durch den gesamten Film. Also sie prügeln sich nicht gegeneinander, jeder getrennt voneinander. Fand ich irgendwie unpassend. Aber das ist jammern auf hohem Niveau. “Into Darkness” macht in meinen Augen alles richtig, und setzt die Star Trek Neuausrichtiung konsequent fort. Es macht Spaß zuzusehen wie Kirk und Spock sich einander annähern und langsam eine Freundschaft entwickeln. Der Film verliert nie an Fahrt, wird an keiner Stelle langweilig oder langatmig. So das auch dieser Film trotz über zwei Stunden Laufzeit dann gefühlt zu früh endet. Selbst wer sich nicht so sehr für das Star Trek Universum begeistern kann, macht nichts falsch wenn er sich den Film anguckt… es sei denn man steht ausschließlich auf Liebensschnulzen und / oder Heimatfilme.