Meine bald sechsjährige Nichte hatte am vergangenen Samstag nun ihre Einschulungsfeier, und seit dem Montag begann nun der “Ernst des Lebens”.
Ich kann mich noch dunkel an meine Einschulung erinnern. Immerhin liegt diese ja auch schon 32 Jahre zurück.
Ich weiß das eine Aufführung der älteren Klassen gab, und auch an einen Teil der Worte des Direktors kann ich mich erinnern. Da wurde zum Beispiel gesagt, das man nun die Schule / das Lernen begonnen hat, und ehe man es sich versieht ist die Zeit vorbei und hat die Schule verlassen… schneller als man denkt eben.
Damals hielt ich diese Worte für Humbug. Als siebenjähriger konnte ich das alles schwer glauben.
Ok, heute sieht die Sache anders aus. Die Schulzeit ging doch schneller vorbei als mir lieb war.
Ich kann mich auch sehr genau an den ersten Tag im Klassenraum erinnern. Da wurde die große Tafel aufgeklappt, und dort hingen dann die Namensschilder der Schüler dieser Klasse. Es hieß dann von der Lehrerin, wer seinen Namen schon lesen kann, kann sich sein Namensschild schon von der Tafel nehmen. Ich konnte meinen Namen noch nicht lesen, und ich weiß ganz genau das ich sehr enttäuscht war, und mich auch sehr dumm fühlte.
Auch erinnere ich mich an meine allerersten Hausaufgaben, die ich jemals aufbekommen habe.
Wir sollten auf Linien geschwungene Bögen malen. Damit sollte unsere Hand für das handschriftliche Schreiben gelockert werden.
Gebracht hat es bei mir scheinbar wenig. Nach wie vor, auch heute noch nach über 30 Jahren, habe ich eine verkrampfte Hand beim Schreiben, was sich sehr negativ auf das optische Erscheinungsbild meiner geschriebenen Sätze auswirkt.
All die Jahre in der Schule hatte ich mit schlechten Noten für “Schönschreiben” zu kämpfen.
Man kann sich also vorstellen das ich recht froh bin heute alles schriftliche am Computer erledigen zu können.
Übrigens, irgendwann meinte mal meine Mutter, das Handschriftliches besser aussieht, wenn man die Schrift schräg stellt.
So habe ich dann beim nächsten Aufsatz (oder war es ein Diktat?) alles schräg gestellt geschrieben. Kam dann bei meiner Lehrerin auch nicht so an.
An ihre Sätze, als die Hefte wieder zurück gegeben hat nach der Kontrolle, kann ich mich genau erinnern. Sie hätte sich beim überprüfen meines Aufsatzes (oder Diktats) beinahe am Kaffe verschluckt, sagte sie, so schlimm sah das aus.
Seit dem habe ich nie wieder schräggestellt geschrieben… zumindest handschriftlich.
Wie sah es denn bei Euch aus? Könnt Ihr Euch noch an die Einschulung und die ersten Hausaufgaben sowie an den ersten Schultag erinnern? Und wie lange liegt das bei Euch zurück?





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