Artikel

Andis Satz der Woche (185)

Irgendwie habe ich mir meinen gestrigen letzten Urlaubstag anders vorgestellt. 
Nach dem Aufwachen bleibe ich, an freien Tagen, meist noch eine Weile im Bett liegen und schaue mir dabei die neuesten Nachrichten im Web mittels meines Tabletts an. Gestern aber scheiterte es daran, das einfach keine Verbindung zum Internet hergestellt werden konnte.
Die Software meiner Router / Modem- Kombination sagte jedoch, das eine DSL- Verbindung zur Vermittlungsstelle besteht. Wahrscheinlich liegt dann der Fehler eben bei meinem Anbieter. Ich habe denen noch eine Stunde gegeben, in der Hoffnung das sich das Problem von alleine löst.

Leider war dem nicht so. Und so habe ich dann schweren Herzens, ich telefoniere nicht gerne mit Hotlines, bei meinem Telefon- und Internetanbieter angerufen um mein Problem zu schildern. Natürlich kam die obligatorsiche Frage ob alle Kabel richtig gesteckt sind, und ob ich Router und Modem schon neu gestartet habe. Ganz ehrlich, bei diesen Fragen komme ich mir immer echt verscheißert vor, und sie beleidigen meine Intelligenz. Natürlich sind das immer meine ersten Versuche.

Wie mir schien, war man leicht entrüstet das ich nicht deren Original Modem benutze, sondern die gute Fritz!Box 7390, welche ich mir selber gekauft habe. Ich solle doch das Originalmodem anklemmen, und wenn der Fehler weiterhin besteht, soll ich mich noch mal melden.
Ich war da schon ein wenig verstimmt. Das heißt mein Netzwerk auseinander rupfen, keinen Zugang über mein Sonos System auf meine Musik zu haben und auch sonst keinen Zugriff auf meinen kleinen Heimserver, weil alles über meine Frotz!Box läuft die ja auch gleichzeitig auch als Router dient. Hat mich schon gewurmt.

  P4060322

Aber ich habe das Originalmodem angeschlossen, man ist ja kooparitv. Und irgendwo habe ich noch einen alten Router gefunden, den ich an das Modem geklemmt habe. Im Modem habe ich dann alle Zugangsdaten neu eingegeben, habe es mir aber erspart meine anderen Netzwerkgeräte da auch noch einzubinden. Erst mal sollte mir nur die Verbindung zum Internet genügen. Und natürlich war auch keine Verbindung zum Internet mit dem Originalmodem möglich… wie ich es mir gedacht habe. Denn die DSL verbindung zur Vermitlungsstelle war ja, laut Aussage meiner Frotz!Box ja da.

So habe ich dann wieder bei der Hotline angerufen. Und natürlich hatte ich dieses mal einen anderen Mitarbeiter am Rohr. Ich also die ganze Geschichte neu erzählt, inklusive Bestätigung das alle Kabel angeschlossen sind usw.
Ich sollte das Modem mehrmals neu starten, was mich auch nicht ins Internet brachte. Man leite den Fehler weiter, ich bekäme aber eine SMS wenn der Fehler behoben ist. Bis dahin soll ich aber auf keinen Fall die aktuellen Aufbauten, also das Originalmodem des Anbieters, nicht verändern. Tat mir schon im Herzen weh, erst mal auf die Fritz!Box verzichten zu müssen.

Und auf meine Frage ab wann ich mich denn melden könne wenn keine SMS kommt / der Fehler behoben ist, meinte man nächste Woche. 
Holla, ein ganzes Wochenende ohne Internet? Das geht doch gar nicht!

Naja, so habe ich mir dann eben einen weiteren James Bond auf DVD angeguckt, und gehofft das schon während dieser Zeit alles gefixt wird.
Und was soll ich sagen, nach ungefähr zwei Stunden (es war mit “Im Geheimdienst Ihrer Majestät” ein sehr langer Bond) blinkte das Modem ein paar mal wie verrückt, und nach einer Weile kam auch die SMS das Problem sei behoben.
Natürlich habe ich das gleich ausgetestet. Und… es lief!

So habe ich dann schnell den Urzustand meines heimischen Netzwerkes mit meiner geliebten Fritz!Box  hergestellt und gab folgenden Satz von mir:

Ich bin wieder ein ganzer Mensch!

Ist doch wahr, so ohne Internet ist man nur ein halber Mensch. Was haben wir alle damals nur ohne Internet gemacht?  

Artikel

Zu groß!

Vom Kauf des Ohropax für ruhige Nächte an Wochenenden (weil wegen dem HipHop Nachbarn… Ihr wißt schon) habe ich ja schon berichtet.
Die Androiden wollten das auch mal ausprobieren, da es ihnen manchmal an meinem Lautsprecher, wo sie sich oft aufhalten, zu laut ist.

IMG_2064

Aber so ganz kommt das mit der Größe nicht hin. Ob es da eine Extragröße für Androiden gibt? Hat da irgendeiner eine Idee was man da machen kann?

Artikel

“Es war einmal…” – Oktober

In Frau Emilys Märchenfotoprojekt heißt es für den Oktober “Rumpelstilzchen”. 
Als die Androiden dann das Märchen von mir vorgelesen bekamen (leider ist kein Podcast daraus geworden), waren sie anschließend hin und weg von der Story. Besonders der Part mit dem zu Gold gesponnenen Stroh hat ihnen keine Ruhe mehr gelassen.

So etwas gibt es doch gar nicht, meinten sie. Aber ich habe den Androiden dann gezeigt des es sehrwohl zu Gold gesponnenes Stroh gibt.

 IMG_2033

Nun habe ich aber meine liebe Mühe und Not den beiden zu erklären das wir dennoch nicht reich sind. Ob ich den Androiden die Rechnung vom Supermarkt zeigen soll, wo ich das Lametta erstanden habe, oder soll ich sie ih ihrem Glauben lassen?

Artikel

“Es war einmal…” – September

Das Märchen Dornröschen ist für den September das Thema in Emilys Märchenfotoprojekt.
Schweres Ding. So richtig zünden wollte keine meiner Ideen. Ein paar Bilder mit Rosen und Dornen habe ich gemacht, dann aber verworfen. Ich und Blumenzeugs, das geht so gar nicht. Und ich glaube so mit Rosen und Dornen kann jeder was zum Märchen fotografieren. Ich wollte da anders ansetzen.

Dornöschen hat sich ja nur an der Spindel (keine CD Spindel liebe Kinder, sonder so ein Ding was man zum spinnen mit ‘nem Spinnrad braucht) gestochen, und fiel daraufhin in einen hundertjährigen Schlaf.
Und warum das alles? Weil das Elternpaar, ein König nebst Königin, nicht genügend Teller für alle 13 Feen hatten, und so nur zwölf zur “Welcome Nachwuchs Party” eingeladen wurden. Das fand die  dreizehnte Fee natürlich nicht so prall, das sie nicht geladen war, und verwünschte das Dornröschen, es möge sich an ihrem fünfzehnten Geburtstag an einer Spindel stechen und tod umfallen.
Eine der geladenen Feen milderte die Verwünschung noch um, so das aus dem Tod der erwähnte hundertjährige Schlaf wurde.

Ich weiß ja nicht was an einen hundert Jahre andauernden Schlaf so schlimm sein soll, ich stelle mir das angenehm vor… immerhin ist schlafen (für mich) die schönste Sache der Welt. Aus dem Alter für gewisse andere Dinge die in die Kategorie “Schönste Sache der Welte” gehören wachse ich langsam raus. Aber egal, ich habe das Märchen ja nicht geschrieben.

Die Androiden waren sehr bestürzt über die Tatsache das zu wenig Geschirr dafür verantwortlich war, das so mirnixdirnix ein ganzes Schloss samt Hofstaat in einen so langen Schlaf verfällt.
Und um solche Geschehnisse in Zukunft zu verhindern, haben sie spontan Teller und Besteck aus meinem Haushalt für das nächste in Not geratene Königshaus gespendet.
Tja, I’m not amused.

Aber die Androiden konterten schon geschickt, denn sie meinten ich esse ja eh meist Fastfood Kram, der kein Geschirr benötigt. Da hatte ich argumentativ nichts gegenzusetzen. Ich hasse es wenn andere Recht haben.
IMG_0014

Und glaubt mir werte Leser, die Rosen- und Dornenbilder waren wirklich alle Müll!
Außerdem habe ich feststellen müssen das ich noch an der Technik meine Besteckmesser zu putzen, ruhig noch arbeiten kann.

Artikel

“Es war einmal…” – August

Das August Thema für Emilys Märchen Fotoprojekt lautete dieses mal “Rotkäppchen”. 
Anfangs wollte ich das Bild mit einem Spielzeugwolf aus Plastik umsetzen. Aber so etwas stand mir nicht zur Verfügung. Und so ein blöder kleiner Plastik Wolf von der Firma Schleich (die mit den Schlumpffiguren) kam fünf Euro, was mir dann doch zuviel Geld war.

So setzte ich mich mit den beiden Androiden zusammen, und wir lasen gemeinsam das Märchen vom Rotkäppchen.
Seltsamer Weise hat die Androiden am meisten interessiert, was das Rotkäppchen denn im Korb hatte, auf dem Weg zur Großmutter.
“Kuchen und Wein”, so meine Antwort.

Und beim Wort “Kuchen” horchten die Androiden auf.
So machten wir ein Kuchenbild.

 
IMG_2006

Unnötig zu erwähnen das ich am wenigsten abbekommen habe, als der Kuchen anschließend verzehrt wurde, oder?

Später fiel mir ein, das ich auch ein Bild mit einer Flasche Rotkäppchensekt hätte machen können. Aber dann stünde ich ja vor dem Problem, das ich so etwas gar nicht trinke. Ich glaube das Kuchenbild ist da schon die bessere Wahl gewesen.