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Wie man so einen Urlaubstag vertrödelt

Diese Woche habe ich ja bekanntlich Urlaub.
Für den gestrigen Mittwoch hatte ich mir ja einiges vorgenommen. Und gemacht habe ich…. nahezu nichts!

Wurmt mich selber sehr.
Eigentlich war ja geplant schon Vormittags mit dem Auto raus zu fahren, zum Beispiel Richtung Wannsee oder so, und dort mit meinem Spielzeug herum zu experimentieren.
Doof nur, das ich dann Morgens erst mal so lange vor dem Rechner kleben geblieben bin. Ungelegen kam mir auch meine Begeisterung für zwei neue Apps / Spiele die ich mir auf meine Android Devices geladen habe und mich stundenlang abgelenkt haben.
Wordblitz for friends und Plaque Inc. sind aber auch sowas von süchtigmachend. “Wordblitz” zum Beispiel… immer und immer wieder eine neue Runde gestartet und gespielt. Mein Spielername in Wordblitz lautet übrigens AndiBerlin. Vielleicht spielt man ja mal gegeneinander. Mittlerweile bin ich da auf Level 7 mit zwei Sternchen!
Und die Menscheheit in dem Spiel “Plaque Inc”. mittels Viren, Bakterien und so ausrotten macht doch einen heidenspaß! Ich hätte Virologe (nennt man die so?) werden sollen.

Ja, so verging dann der Vormittag, den ich eigentlich fotografierend verbringen wollte.
Was heißt Vormittag? Irgendwie ist es dann schon früher Nachmittag gewesen, wie ich mich aufraffen konnte. Aber mit raus und fotografieren war da nichts mehr. Der Feierabendverkeher setzte um die Uhrzeit da schon ein, und die Wetteranzeige diverser Dienste zeigte mir irgendas mit minus x Grad an. Für mein zartes Sommerseelchen eindeutig viel zu kalt.
Aber so ganz untätig wollte ich den Tag doch nicht verbracht haben, und so schob ich meinen Smart durch die Wäsche. Das hat der echt mehr als nötig gehabt. Aus dem schmutzig grau ist jetzt wieder ein silber geworden… und ich kann wieder aus den Fenstern gucken ohne zu denken es ist neblig!

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Na wenigstens etwas geschafft, wenn auch nicht viel.
Wieder zu Hause, mit einem Döner im Gepäck, habe ich mir dann einen weiteren Bond Film zu Gemüte geführt. “Feuerball” war dieses mal an der Reihe. Auch ein großartiger Film. Und ich habe, während des anschauens des Films beschlossen, das ich meine Yacht (wenn ich denn mal eine haben sollte) dann “Disco Volante” nenne!

Heute?, heute schaut das etwas anders aus. Es ist jetzt momentan noch vor sieben Uhr am Morgen, und ich schreibe gerade diesen Beitrag. Das ist schon mal für diese Uhrzeit was sinnvolles… im Gegensatz zum gestrigen Tag. Um kurz vor elf Uhr habe ich dann einen Termin bei meinem Hausarzt, weil ich meinen Vorrat an Migränetabletten aufstocken muß. Das letzte Wochenende hat diesen ja deutlich geschmälert.
Und dann? Mal sehen. Kalt ist es immer noch, also das mit dem fotografieren kann ich heute wohl auch vergessen. Aber ich habe die Playstation schon lange nicht mehr zum zocken angeschaltet. Mal sehen, vielleicht überkommt es mich, und ich schaffe es endlich eines der vielen noch nicht durchgespielten Spiele zu spielen, die hier bei mir noch herumliegen.

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Grand Theft Auto 3

Ich habe ja schon einiges an Spielen gespielt. Eines der wenigen Spiele das mich schwer begeistert hat, war GTA 3 auf dem PC, was 2002 auf dem PC veröffentlicht wurde. Zu den beiden Vorgängern habe ich nie so richtig Zugang gefunden, was an der Vogelperspektive liegt. So sehr ich es auch versucht habe mich mit den den ersten beiden Teilen anzufreunden, es ist mir nicht gelungen. 
Und dann kam 2002 der dritte Teil raus, der wo sich erstmnals alles in der Third Person Perspektive abspielt. Meine Fresse hat mich das umgehauen. Ich habe keine Ahnung wie oft ich GTA 3 ich auf dem PC durchgespielt habe.

Natürlich habe ich mir alle danach erschienenen Spiele der GTA Reihe gekauft, wobei ich “GTA: Vice Ciy” und “GTA: San Andreas” am besten fand.

Vor ein paar Wochen habe ich nun mitbekommen das GTA 3 nun auch für die Playstation 3 erhältlich ist. Natürlich habe ich mir dann rasch GTA 3 im Playstation Store heruntergeladen. Die zehn Euro, so mein Gedanke, habe ich dafür auch noch.
Ach hätte ich es lieber mal sein lassen.
Die Steuerung ist unter aller Sau, ja fast unspielbar. Die Grafik wurde nicht verbessert, so das das dargebotene auf meinem großen Bildschirm echt übel aussieht. Auf kleinen Monitoren mag das ja gehen, aber eben nicht auf einem 42″ Fernseher. Ist leider so.
Ich habe es ernsthaft versucht mit dem Spiel warm zu werden, es ist mir nicht gelungen. Mittlerweile habe ich es von meiner Festplatte gelöscht, und trauere wirklich den ausgegebenen zehn Auro nach.

Aber ich habe ja noch GTA 3 auf meinem Android- Telefon. Und das macht mittlerweile echt Spaß da drauf, auch wenn die Steuerung auf dem Touchdisplay recht gewöhnungsbedürftig ist, aber immerhin zu meistern. 
Jeden Abend spiele ich so ein zwei Level, bevor ich das Smartphone in die Ladestation stecke. Ist so ein nettes kleines Ritual geworden vor dem Schlafen gehen. Ich hätte nie gedacht das ein GTA Spiel so gut für ein Smartphone umgesetzt werden kann. 

Das verkürzt mir die Wartezeit auf GTA V, welches ja noch in diesem Jahr erscheinen soll, und das ich mir dann sofort für meine Playstation zulegen werde. Das ist so sicher wie mein wöchentlicher Besich bei McDonalds.   

 

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Rock’n Roll Preacher

Der eine oder andere wird es viellicht schon wissen, ich bin auf einer Mission. 
Meine Aufgabe, die mir das Schicksal gestellt hat lautet… “Bringe den Leuten die Macht des Rock nahe!” 

Im dritten Buch Ozzy (oder war es Lemmy?) steht schon geschrieben, “…und es wird ein blonder Jüngling kommen, der die Welt vom bösen Techno und Dancegelumpe befreit und den Hipstern die Augen öffnen wird!”
Gut zugegeben, in letzter Zeit war ich mit der mir gestellten Aufgabe nicht sonderlich erfolgreich. Aber ich habe ja noch eine Weile zu leben (hoffe ich). 

Am Wochenende erinnerte ich mich wieder an meine Mission. Ich wollte meine siebenjährige Nichte vom Rock überzeugen. Und das geht bei Kindern am besten im Spiel. 
So schnappte ich mir das Spiel Guitar Hero samt Gitarrencontroller, und fand ich mich dann bei ihr zu Hause ein.

Aber so richtig überzeugen konnte sie das Spiel und die Musik wohl nicht. Ich glaube es war mehr die Musik, die ihr nicht zugesagt hat. Das Spiel als solches war wohl schon ok, nur ist es halt knackeschwer.
Mein Schwager war nach einer Weile von der Musik doch sehr genervt und gereizt, so das er dann darum gebeten hat das wir das Spiel beenden sollten. Ungläubiger!

Tja, so konnte ich bei meiner Nichte nicht meine Mission beenden.
Mal sehen, wenn meine Nichte ein wenig älter ist, werde ich es wohl noch mal wagen. Denn wir alle wissen, “Rock’n Roll will never die!”.

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Und weil der Titel des Beitrages so schön dazu passt, hier das geilste Lied das Slade je geschrieben haben:

 

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Durchgespielt: Max Payne 3

Am Wochenende habe ich es endlich geschafft “Max Payne 3″ auf meiner Playstation zu Ende zu bringen. 
Die ersten beiden Teile fand ich damals wirklich irre und haben mich extrem begeistert, und so freute ich mich sehr auf den dritten Teil.  

Zu der Handlung der Spiele gibt es nicht viel zu sagen. Ein Cop (Max Payne) muß sich gegen Gegnermassen behaupten, und ballert sich von Level zu Level. Der Einsatz der sogenannten Bullet Time (auf Knopfdruck läuft das Geschehen in Zeitlupe ab, und man sieht die Kugeln aus den Waffen langsam durch die Gegend fliegen) fand sich sehr stylish. Hat mich damals echt geflasht!
Die Erzählweise der Hintergrungeschichte und die ganze Inszenierung haben aber eine echt gute Stimmung verbreitet. Man fieberte mit, wollte wissen wie die Story nun weitergeht und endet. Ja, die ersten beiden Teile von Max Payne sind wahrlich episch.

Klar das ich mir dann auch den dritten Teil zulegte, welcher vor zwei Wochen herauskam.
Max ist ein gebrochener Mann. Alle die er liebte hat er verloren. Zehn Jahre nach dem ersten Teil ist er zum Tablettensüchtigen Alkoholiker verkommen.
Da kommt ihm das Angebot als Leibwächter einer reichen Familie in Sao Paulo zu arbeiten gerade recht.

Und hier kommt schon der erste Stilbruch mit den ersten beiden Teilen. Spielten die ersten zwei Teile im dunklen und verschneiten New York, ballert man sich nun im sonnigen Brasilen durch die Level. Ich dachte anfangs, das dies der grundstimmung eines typischen Max Payne Spiels nicht gut bekommt. Aber dem ist nicht so. Und offen gestanden, so eine Abwechslung tut wirklich gut.

Als die ersten Bilder des neuen May Payne auftauchten, schrie die ganze Fangemeinde entsetzt auf. Max Payne war auf den Bildern mit Bart, Glatze und und etwas dickerem Bauch zu sehen. Das ist nicht Max Payne, war die einhellige Meinung vieler Leute.
Auch ich war skeptisch wie ich die ersten Bilder gesehen habe. Aber man hat die Story, und den “neuen” Max Payne gut miteinander verwoben. Immerhin sind zehn Jahre vergangen, Max Payne ist dem Alkohl und Tabletten verfallen… wer würde da sein Aussehen nicht radikal ändern. Ein interessanter Ansatz. 

Am Spielprinzip hat sich auch nichts geändert, es gibt wieder viele Waffen, noch mehr Gegner, und natürlich die Bullet Time. Und es macht immer noch genauso viel Spaß wie in den ersten Teilen. Eine Abnutzung des Spielspaßes konnte ich da nicht merken.
Interessant fand ich, wie man die Tablettensucht von Max Payne dem Spieler vermittelt. Bei schwindender Lebensenergie hilft nur eine Schmerztablette… sogenannte Painkiller. Diese sind überall verteilt, aber eben etwas knapp. Und so durchsucht man erst mal in ruhigen Minuten jeden Raum nach diesen Painkillern, um für das nächste gefecht gewappnet zu sein, ganz so wie ein süchtiger auf der Suche nach seiner Droge. Man kann nicht ohne, man ist als Spieler der süchtige Max Payne! 

Klar gibt es Abschnitte die sauschwer sind. Aber man beißt sich durch, und es wird nie unfair. Der Reiz es immer wieder zu versuchen bis es klappt und man den aktuellen Abschnitt gemeistert hat, ist immer da. 
Das ist mitunter der Hauptgrund, warum ich das Spiel für meine Verhältnisse so arg schnell durchgespielt habe.

Wer die ersten beiden Teile gemocht hat, macht auch beim dritten Teil nichts falsch. Und wer stylische Ballerorgien mag, liegt hier eh richtig. Also, kaufen!

 

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Qual der Wahl

Endlich Feierabend. Und ich weiß nicht was ich zuerst machen soll. 
Weiter Deep Space 9 gucken (die DVD Box, auf die ich sehnlichst gewartet habe, ist tatsächlich noch am Samstag gekommen), weiter Max Payne 3 spielen (im Moment wird es wirklich spannend im Storyverlauf), oder weiter am Stephen King Buch lesen, welches ich vor kurzem angefangen habe (auch sehr spannend)?
Und dann ist da noch der Drang sich auf die Couch zu legen und ein Stündchen zu schlafen. Ach Mist, immer diese Entscheidungen.  

Immer diese Entscheidungen.