Kinderbespaßung

Gestern stand wieder Kinderbespaßung auf dem Programm. Eine meiner Nichten (fünfeinhalb Jahre)  hatte sich mal beschwert, das der Onkel Andi nicht mehr mit ihr spielt.

So rief ich sie letzte Woche, und fragte ob ich denn mal am Sonntag zum spielen kommen darf. Und da war die Freude bei der Kleinen groß, der Andi kommt zum spielen!
Und so fand ich mich am gestrigen Sonntag zum spielen mit meiner Nichte ein. Die Eltern waren abgemeldet, ich hatte ja eine Verabredung mit meiner Nichte, nicht mit den Eltern.

Zuerst wurde mit einem kleinen Playmobil- Schloß das Märchen von Schneewittchen nachgespielt. Anschließend wurden diverse “Gesellschaftsspiele” gespielt (Rappel Zappel und so ein Spiel wo man Schmetterlinge fangen muß, die aus einem Elefantenrüssel geblasen werden), wo mich meine Nichte hat ganz schön alt aussehen lassen.
Danach wurde um die Wette gepuzzelt. Unnötig zu erwähnen das auch hier wieder meine Nichte am schnellsten war!  ;-)

Und danach dann wurde Kasperle Theater gespielt, welches ich vorher aufbauen mußte.
Meine Nichte (und ihre Puppen) waren die Zuschauer, und der Onkel Andi der Puppenspieler. Mensch, ich habe seit dem Kindergarten keine Kasperlepuppen mehr über die Finger gestülpt gehabt. Das war mal was!  :mrgreen:
Das ist garnicht so leicht, mit vier Puppen zu hantieren, wenn man nur zwei Hände hat und die Puppen dann ganz schnell wechseln muß! 
So hat der Onkel Andi dann die schnell improvisierte Geschichte mit dem verschwundenen Kasperle, den der Teufel mitgenommen hat, gespielt.

Kasperle lernt das Krokodil kennen, und lernt das man gar keine Angst vor dem Krokodil haben muß, denn es will ja nur spielen. Und so spielen Kasperle und das Krokodil Verstecken. Natürlich mit Hilfe der kleinen Zuschauerin, die den Suchenden Puppen immer verrät wo sich die versteckte Puppe gerade aufhält.  :)
Aber dann kam plötzlich der Teufel, und hat den Kasperle mit in seine Höhle genommen. Das Krokodil und der Polizist machen sich auf den langen Weg zur Höhle des Teufels, um den Kasperle zu befreien.
Dabei mußten sie einen großen See überwinden, in dem ganz viele Krokodile schwammen. So nahm das Krokodil den Polizisten auf den Rücken, und durchschwamm den See mit den vielen Krokodilen.

Am Ende haben sie die Höhle gefunden, den Teufel ein wenig verprügelt (aber kindgerecht, keine unnötige Gewalt… auch wenn ich da gerne ein wenig Tarantino mit reingebracht hätte, die Ketchupflasche für das Blut stand schon bereit), woraufhin der Teufel dann geflüchtet ist.
Am Ende haben dann der Kasperle, das Krokodil und der Polizist zusammen verstecken gespielt!
Ende gut alles gut!

Nach einer Pause hat dann meine Nichte das Zepter übernommen, und mir eine Kasperletheater- Vorstellung geliefert. Deren Handlung war komischer Weise meiner nahezu identisch.  :scratch:

Am Abend dann wollte meine Nichte mich nicht gehen lassen. Aber ich mußte ja nach Hause.
Ich war am Ende richtig froh das ich nicht mit den Barbiepuppen spielen mußte. Das ist echt Horror für mich.

Mitten drin, beim spielen, meinte meine Nichte zu mir, sie müsse mir was erzählen:

Du Andi, ich wollte Dir was sagen… Ich habe Dich lieb!

Boah das ging runter wie Öl. Da hat sich das Spielen für mich richtig gelohnt. Ich habe mich sehr über den Satz gefreut.  :heart:
Hey, wer braucht schon eigene Kinder, wenn er solche Nichten haben kann, nicht wahr?  

Interessant fand ich, das meine Nichte immer wieder versucht hat zu blockieren das ihre Schwester (anderthalb Jahre) mit auf das Zimmer kommt. Sie wollte den Andi ganz für sich alleine haben zum spielen.   :)

Aber jetzt habe ich erst mal eine Weile genug vom spielen. Denn ein wenig anstrengend war es schon, das muß ich ehrlich gestehen! 

Gedanklich beschäftigt

Unnötig zu erwähnen, das mich die laufende Übergabe meiner Arbeit in / an das Werk im osteuropäischen Ausland sehr beschäftigt. Nicht nur mich, auch die anderen Kollegen beschäftigt das. Man merkt das in den Gesprächen, die wir so führen. Beinahe in jedem zweite Satz fällt der Name des osteuropäischen Landes.

Letztens hatte ich sogar einen sehr wirren Traum. Da flog ich als Passagier in einem überdimensionalen Raumschiff, während mein Raumschiff von noch größeren Raumschiffen (die größer als der größte Sternenzerstörer aus dem Star Wars Universum waren) überholt wurde.
Ich sollte in die Höhle eines Asteroiden gebeamt werden, und mein Kapitän meinte nur ich solle mich beeilen, da nur sechs Sekunden zum beamen bleiben, andernfalls würden es die Osteuropäer merken das wir (unerlaubt?) beamen, und das wäre gar nicht gut. Sehr verwirrend der Traum, wirklich.
Irgendwie kam mir das so vor, wie die Borg im Star Trek Universum. So unter dem Motto, “Wir sind die Osteuropäer! Sie werden assimiliert, Ihre Fähigkeiten werden den unseren hinzugefügt. Jeder Widerstand ist Zwecklos!”

Die ganze Sache mit dem Transfer meines Arbeitsplatzes in das osteuropäische Ausland beschäftigt mich so sehr, das ich mir nicht mal Gedanken machen will, ob ich denn nun wirklich in der Firma in der Hansestadt im Norden der Republik arbeiten möchte oder nicht. Irgendwie verdränge ich das. Das geht dann wahrscheinlich so lange gut, bis mir die Firma die Pistole auf die Brust setzt, und man mich zu einer Entscheidung “zwingt”.

Und trotzdem die Sache mit dem Verlust der Arbeit alle beschäftigt, lachen wir doch sehr viel auf Arbeit. Wir haben, so gesehen, eine recht gute Zeit miteinander… wenn nur die Arbeit nicht wäre!  :zwinker:

Andis Satz der Woche (39)

Bedingt durch die in Berlin stattfindenden Ferien, waren alle aus der Führungsriege des Betriebs mit ihren Kindern Skifahren oder anderweitig beschäftigt, bzw. am Urlaub genießen. Wir waren die Woche quasi Führungslos.
Nun ergab es sich, das wir jemanden zur Probearbeit hatten, diese Person (eine junge Frau) aber nicht am nächsten Tag zum weiterarbeiten hätten kommen lassen dürfen. Ich will nicht näher drauf eingehen. Das hatte wohl rechtliche Gründe.
Wie auch immer, wir spielten dann in der Pause diverse Szenarien durch. So meinte ein Kollege, “Dann stelle ich mich einfach dahin, und stelle sie ein”.

Ich dann so:

Und ich mache vorher das Vorstellungsgespräch. Und ich weiß was sie mich als erstes fragt: Wieso liegt hier eigentlich Stroh?

Das war der Brüller. Und das merkwürdige ist, so ziemlich jeder wußte was es mit der Nummer mit dem Stroh auf sich hat!
Ich liebe das Internet!

10 Prominente mit denen ich mich gerne mal in Ruhe unterhalten würde

  1. Egon Bahr
  2. Neil Young
  3. Sass Jordan
  4. Peter Garrett
  5. Quentin Tarantino
  6. Eric Clapton
  7. Stephen King
  8. Dieter Hallervorden
  9. Clint Eastwood
  10. Oliver Kalkofe

Und Ihr so?

Käsige Idee

Ich werfe ungerne Essen, bzw. Essensreste weg. Zumindest habe ich dabei immer ein merkwürdiges Gefühl. Darum sehe ich zu, das ich auch alles Essbare verbrauche was ich mir gekocht habe oder sonst wie herumliegt.

Nun ist es aber so das bei Miracoli (ich weiß das selbstgemachte Spaghettisauce besser schmeckt, aber wenn es schnell geht und man Appetit auf Nudeln hat, dann ist Miracoli halt meine erste Wahl… und dafür liebe ich es… und es schmeckt auch ziemlich geil) immer eine kleine Tüte Parmesan dabei liegt.
Parmesan esse ich aber nicht, weil es nach Kotze reicht. Und daher werfe ich das Tütchen mit dem Parmesan weg. Auch dabei habe ich ein komisches Gefühl in der Magengegend, weil es eben auch was essbares ist.

Gibt es keine Sammelstelle für nichtbenötige Parmesantütchen? Das kann man doch sammeln, in große Tüten umfüllen, und dann weiterverkaufen?
Wer stellt sich zur Verfügung, und beteiligt mich dann am Gewinn für meine Idee?