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Andis Satz der Woche (192)

Jeden Tag, wirklich JEDEN verdammten Tag auf Arbeit fragt mich mindestens ein Kollege immer ob ich denn schon eine Wohnung gefunden habe. Meist sind es immer die Selben Kollegen die fragen. Als ob ich nicht von alleine was sagen würde wenn ich denn schon eine neue Wohnung hätte. 
Ganz ehrlich, ich bekomme bei der Frage immer einen echt dicken Hals. Ich kann die Frage nicht merhr hören, schon gar nicht täglich.

Um diese blöde Frage abzublocken, verwende ich ab jetzt die Standartantwort:

Das Wohnung finden ist kein Problem, das Problem ist nur den Zuschlag für eine Wohnung zu erhalten auf die ich mich beworben habe.

Möchte echt mal wissen was so die Gründe gewesen sind, warum ich bis jetzt keinen Zuschlag auf die Wohnungen bekommen habe, auf die ich mich jetzt beworben habe. Ob es daran liegt das ich zu dem Wohnungs- Berwebungsformular keine Geldscheine gelegt habe? 

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Mercy Seat

Heute habe ich, im Gegensatz zu gestern, an meinen MP3 Player gedacht, und konnte meine Arbeit wieder musikalisch untermalen. 
In meinem aktuellen MP3 Player habe ich eine 16GB µSD Karte gepackt, die vollgestopft mit Musik ist. Das sind schon einige Alben, die da auf 16 GB passen. Abgespielt wird die Musik im Zufallsmodus, so das die Musikauswahl eigentlich nie langweilig wird.

Da ist dann so ziemlich alles drauf was mir im großen und ganzen gefällt. Body Count, Aerosmith, ZZ Top, Tom Petty, Fury in the Slaughterhouse, Joe Bonamassa, Beth Hart und viele viele mehr. Rock und Bluestechnisch ist da alles dabei.
Ich arbeitete heute so vor mich hin, während die Musik spielte, als ein junger Kollege den Raum betrat. Der Kollege wunderte sich was ich für “merkwürdige” Musik ich denn höre.

Der Kollege wurde mir darauf hingewiesen das dieses ECHTE Musik mit Seele ist was er da gerade hört. Musik wo die Musiker nicht nur am Knöpfchen drehen und das Ergebnis dann auf Platte pressen. Musik die es auch wert ist live auf der Bühne aufgeführt zu werden, wo die Musiker ECHTE Instrumente bedienen und die Leidenschaft für die Musik mehr zur Geltung kommt, als es es jeder Plattenaufleger und Knöpfchendreher zu vermitteln mag.
Musik die einen unter Umständen in Gedanken versinken lassen kann ohne zu wollen das man gedanklich wegdriftet.

Für letzteres führte ich ein Beispiel an, was mir gestern passiert ist.
Im Radio wurde die Johnny Cash Version von Nick Caves “Mercy Seat” gespielt. Ich erzählte dem Kollegen das wenn ich mich nicht auf der Autobahn befunden hätte, ich bei der nächstbesten Möglichkeit rechts rangefahren wäre um dieses grandiose Stück ohne Störung und Ablenkung genießen zu können. So etwas kann kein Techno oder Rap und Hip Hopper Stück schaffen… Musik wirklich zu spüren und zu fühlen, rein auf emotionaler Basis. Mit anderen Worten, Techno, Rap und Hop Hop Gedöns kann nicht berühren.
Das, so meine meine Worte an den Kollegen, verstehst Du wohl nicht.

Ich glaube er hat es wirklich nicht verstanden.


Johnny Cash – The Mercy seat – 2000

So wie bei der Mercy Seat Version von Johnny Cash geht es mir bei vielen Stücken. Das gesamte Album “Harvest Moon” von Neil Young ist so ein Beispiel. Es knallt nicht, keine E- Gittarren oder so etwas. Aber es berührt (mich) unheimlich. Das Album kann ich nur im dunkeln und ohne weitere Ablenkung hören.   

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Ein Tag, so ganz ohne Musik auf Arbeit

Da habe ich heute, wieder einmal, meinen MP3 Player zu Hause vergessen. Was bedeutet das ich den Tag auf Arbeit ohne Musik verbringen mußte. Ok, ich könnte auch mein Handy nehmen zum Musik hören. Aber davon nehme ich lieber abstand. Denn zum einen möchte ich den Akku des Handys nicht unnötig leer saugen, und zum anderen verlasse ich dann und wann mal meinen Raum für Erledigungen, und da möchte ich mein Handy nicht so offen auf dem Tisch liegen lassen.
Bei einem popeligen MP3 Player ist das alles, in meinen Augen, nur halb so schlimm. 

  MP3 Player

Aber so ganz ohne Musik? Das geht ja gar nicht!
Und so fragte ich ein paar Kollegen ob sie denn Zeit hätten und die wichtige Arbeit im Service, meine Abteilung, unterstützen möchten. Bei den neuen und jungen Mitarbeitern leuchteten sogleich die Augen. Aber als ich dann erwähnte das sie sich in meinen Raum stellen müssen um was zu singen, so das für musikalische Untermalung gesorgt ist, erteilten sie mir alle durch die Bank weg eine Abfuhr.

Ich muß da wohl noch mal an meinen Argumenten basteln.  

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Der Meister der wahnwitzigen Erklärungen hat wieder zugeschlagen

Meine jüngste Nichte lernt gerade schwimmen. Da gibt es wohl so eine Übung die sich “Zwerg, Frosch, Riese” oder so ähnlich nennt. Dabei lernt das Kind die typischen Bewegungen für das Brustschwimmen. 

Natürlich ist die Kleine stolz darauf, und erzählt jedem (auf Anfrage) wie die Übung heisst und was man da machen muß. So auch bei dem großen Familienbeisammensein am Pfingstsonntag. 

Nun, ich konnte mein Mundwerk nicht halten, und meinte ich kenne eine Übung die sich “Mütze, Glatze, Mütze, Glatze” nennt. FRragt mich nicht was mich da zu dieser Aussage geritten hat.

Eine meiner Nichten fragte dann, wie die Übung denn aussieht. 

Die eigentliche Bedeutung hinter “Mütze, Glatze, Mütze, Glatze” kann ich den Mäusen ja nicht präsentieren. Das versteht sich von selbst.
Und wer jetzt denkt ich sei in Erklärungsnot geraten, der irrt. Wahnwitzige Erklärungen zu den unmöglichsten Themen sind mein Spezialgebiet. 
Meine anwesenden Schwestern feixten schon, wie ich wohl aus der Nummer rauskomme.  

Ich meinte dann, das ich dabei jeden Morgen vor dem Spiegel stehe (eine meiner Schwestern meinte an dem Punkt, das sie nicht mehr wissen will), und mir überlege welche Basballkappe ich mir denn heute über den Kopf ziehe. 

“Mütze, Glatze, Mütze, Glatze” eben!  

Na, bin ich gut, oder bin ich gut?