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Fazit nach anderthalb Monaten Pebble Steel Watch

Seit gut anderthalb Monaten bin ich nun im Besitz einer Smartwatch, genauer einer Pebble Steel.
Von Anfang an war mir klar, das ich als Freund von normalen analogen Armbanduhren so meine Probleme mit einer Smartwatch haben werde. Dennoch wollte ich es mal wagen. Schon alleine weil mich einige Dinge dennoch reizten.

Die Uhren von Pebble reizten mich viel mehr als die Uhren anderer Hersteller, wie zum Beispiel die Moto 360 oder die G Watch von LG. Zwar sehen die zwei zuletzt genannten Uhren wesentlich hübscher aus, und haben auch das besser aussehende Display, aber eben dieses Display ist in meinen Augen der große Nachteil dieser Uhren. Denn beide Uhren setzen auf OLED Displays, mit knackigen schönen Farben. Oder mit anderen Worten, Stromfresser Displays!
In meinen Augen soll eine Uhr, auch eine Smartwatch, in erster Linie die Uhrzeit anzeigen. Was nutzt mir eine Uhr, die ich erst das Display mittels Tippgeste oder Tastendruck aktivieren muss weil sich dieses aus Stromspargründen selber ausschaltet? Wäre dieses Display dauerhaft an, kommt man damit nicht über den Tag.

Die Pebble hingegen besitzt ein eInk Display, so wie es zum Beispiel der normale Kindle Reader hat. Das ist Stromsparend, und kann dauerhaft angezeigt werden, ohne das es sich groß auf den Akkuverbrauch auswirkt. Eine feine Sache, denn ich bin nach wie vor begeistert vom Display meines Kindle Reader.
So kann ich zum Beispiel immer die Uhrzeit meiner Uhr ablesen, ohne vorher das Display an zuschalten.

Wie ist das also nun, so mit einer Smartwatch durch den Alltag zu wandeln?
Ich empfinde es als praktisch in Bus und Bahn beim Musik hören nicht mehr das Smartphone aus der Tasche zu ziehen wenn ich da mal den Titel ändern oder die Lautstärke regeln will, da ich das alles jetzt über die Pebble mache.

Gehen Nachrichten auf mein Smartphone ein, wird dieses nicht mehr heraus geholt und die Nachricht kontrolliert, sondern ein Blick auf die Uhr (nachdem sie bei Nachrichteneingang leicht vibriert) reicht aus um zu erkennen ob es eine wichtige Nachricht ist oder nicht. Was zum Beispiel gerade beim Essen mit anderen Leuten oder einer Besprechung unauffälliger ist als da plötzlich das Smartphone hervor zu nesteln und einen Blick drauf zu werden.

Auf die Pebble kann man sich Apps aufspielen, die einem mehr oder weniger durch den Alltag helfen.
Apps, wie zum Beispiel Nachrichtenticker für Nachrichten, Börsenkurse, Fußballergebnisse usw, Navigationshilfen und sogar kleine Spielchen.
Diese Navigationshilfen können recht praktisch sein. Die sind an das Smartphone gekoppelt, und zeigen einem auf dem Display der Pebble den Weg an. Zusätzlich vibriert die Uhr unter anderem auch wenn man abbiegen muss. Zweimal vibrieren und man soll links abbiegen, einmal vibrieren und man soll rechts abbiegen. So hat man nicht mehr den Blick starr auf das Smartphone gerichtet, wenn man dieses als Navigationshilfe benutzt.

Ich hatte mal eine App auf meiner Pebble installiert, die zeigte mir die Abfahrtzeiten aller in der Nähe befindlichen Bushaltestellen und Bahnstationen an. War äußerst praktisch. Nur doof das mir immer Stationen im Norddeutschen Raum angezeigt wurden, und nicht gerade da wo ich mich befand. Was sehr schade war, denn anfangs funktionierte die App recht gut. Also habe ich sie wieder gelöscht.

Auch die Navigationshilfen habe ich von der Pebble gelöscht. Wann nutze ich mal die Navigation?
Im Grunde genommen nutze ich auf meiner Pebble nur die Möglichkeit der Benachrichtung vom Eingang von Nachrichten die auf meinem Smartphone eingehen und das auswechseln verschiedener Ansichten von Uhrdisplays, die sich bei Pebble “Watchfaces” nennen.

Pebble Steel

Was die Benachrichtigungen angeht, so habe ich nicht mal die ständig aktiviert. Denn um diese Funktion muss das Smartphone immer via Bluetooth und offener Datenverbindung mit der Uhr verbunden sein. Und das zieht über den Tag hinweg schon arg am Akku. Also wird die Benachrichtigungsfunktion der Pebble nur angeschaltet wenn diese auch wirklich benötigt wird. Wie eben dem erwähnten gemeinsamen Essen mit anderen Leuten oder einer Besprechung.

Im Grunde genommen benutze ich die Uhr also nur wirklich als Uhr. Und nur wenn ich im Bus oder der Bahn sitze und Musik über das Smartphone höre wird da eine grundlegende Funktion der Smartwatch genutzt.

So fällt auch mein Fazit aus, eine Smartwtach ist (für mich und meine derzeitigen Bedürfnisse) zwar recht praktisch, wird aber nicht wirklich benötigt. Es ist ein nettes “nice to have” Spielzeug, bringt mich im Alltag aber nicht wirklich weiter.
Es ist eben ein Spielzeug, mehr nicht. Sicher, andere nutzen so eine Uhr intensiver, aber ich gehöre wohl nicht dazu.

Und schöner sind stinknormale Analoguhren allemal. Dennoch binde ich mir die Pebble Steel ab und an gerne um den Arm, weil ich mich an den verschiedenen Watchfaces erfreue. Aber den normalen Analoguhren bleibe ich weiter treu.

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Andis Satz der Woche (290)

Ich so auf die Frage was ich am / zum ersten Mai so vorhabe:

Ich werde marschieren… vom Bett zum Klo, zum Kühlschrank, dann zur Couch, wieder zum Klo, zur Couch, zum Kühlschrank usw… dabei kommen dann im laufe des Tages bestimmt mehrere Dutzend Meter zusammen!

Ja, das war dann auch mein erster Mai. Und bei Euch so?

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Widerliches Pack

Heute habe ich mir vorgenommen mal wirklich früh zu gehen. Das Argument “die Schnauze voll” und ein dickes fettes Überstundenkonto ist da doch recht überzeugend, oder?

Zu Hause angekommen habe ich es mir auf der Couch bequem gemacht, um zwei weitere Folgen von “Life on Mars” auf DVD zu gucken. Übrigens ist die Serie eine wirklich geile Serie, ich bin ganz hin und weg. Ich glaube wenn ich damit durch bin, werde ich dazu was bloggen.
Ich sitze also schön auf meiner Couch, da klingelt es an meiner Wohnungstür. Da ist mein Aggressionslevel schon gestiegen.
Und wie ich die Tür öffne, textet mich so ein jungscher Typ zu, und meinte kackfrech er wolle meine Stromrechnung sehen.
Ich so, “Hä!? Was geht Sie denn meine Stromrechnung an?”

Er wollte vergleichen ob ich zu viel zahle, und muss daher meine Stromrechnung sehen. Denn der lokale Stromanbieter bei dem ich bin, ist ja der teuerste. So der Typ zu mir.

Ich entgegnete ihm dann, woher er denn wissen will ob ich überhaupt bei besagtem Stromanbieter bin. Woraufhin er den wissen wollte, bei wem ich denn bin.

Das, so meine Antwort, gehe ihm gar nichts an, und ich hätte kein Interesse.

Der Typ meinte dann zu mir, er notiert sich das, und ich hätte ab jetzt Probleme wenn ich den Anbieter wechseln wollen würde.

Mein lieber Schollie, geht es noch dreister? Ich war da ja schon geladen. Am liebsten hätte ich den die Treppe herunter getreten. Aber ich wollte meine gute Erziehung nicht vergessen.

Junge junge, wie ich Typen hasse die einem an der Haustür was bei mir abschließen wollen. Die blitzen alle bei mir ab. Keine Chance das da was bei mir zum Abschluss kommt.
Wenn ich einen Anbieter wechseln will, dann mache ich das aus eigenen Stücken, und informiere mich selber darüber im Internet. Da brauche ich keine unseriösen Haustürangebote.

Widerliches Pack!